Die Einschläge kommen näher 20. März 2007
Posted by Martin Frech in Markt.1 comment so far
Der aktuelle Kandidat auf der Liste der aussterbenden Photoprodukte ist der Negativentwickler FX-50 des englischen Herstellers Paterson(1). Nachdem die komplette Palette der Paterson’schen Photochemie längere Zeit nicht mehr lieferbar war, soll zwar die Produktion dieser Tage mit einem neuen Lieferanten wieder aufgenommen werden. Wie mir Roger Parry, der Merketing-Chef von Paterson, auf meine Anfrage mitteilte, wird das Angebot jedoch ausgedünnt und soll nur noch die Filmentwickler Aculux 3 (eher für die klassischen Filme) und FX-39 (eher für die Flachkristallfilme) sowie den Papierentwickler Acugrade und den Fixierer Acufix umfassen. Auf der Strecke bleiben die Negativentwickler Acutol und FX-50. Der Verlust von Acutol ist wohl zu verschmerzen, da FX-39 als dessen modernisierter Nachfolger gelten kann. Der Abschied vom FX-50 fällt jedoch schwer, handelt es sich dabei doch um ein konkurrenzloses Produkt des 21. Jahrhunderts.
Der FX-50 ist ein zweiteiliger Entwickler, der sowohl als Ein- wie auch als Zweibadentwickler genutzt werden kann, auch in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen. Zeitgemäß finde ich jedoch vor allem, dass Geoffrey Crawley (mit Blick auf Kodaks Xtol?) eine Rezeptur ohne Metol und Hydrochinon gelungen ist und er damit einen ungiftigen Entwickler geschaffen hat. (Einen lesenswerten Erfahrungsbericht aus der Zeitschrift Shutterbug gibt es bei Paterson.(2))
Sollte FX-50 jedoch entsprechend nachgefragt werden, wuerde er natuerlich auch wieder hergestellt werden …
(1) http://www.patersonphotographic.com/
(2) http://www.patersonphotographic.com/chemistry/fx50testreport.pdf
Ilfords SFX200 ist wieder da 15. März 2007
Posted by Martin Frech in Markt.add a comment
Lange angekündigt, hat Ilford den Autofahrer-Porträtfilm SFX200 nun wieder im Programm, auch für die nicht-Behörden-Nutzer; konfektioniert als KB- und 120er-Rollfilm.(1)
Der Film ist sensibilisiert bis in den nahen Infrarot-Bereich (maximale Empfindlichkeit bei etwa 720 nm), d.h. mit einem geeigneten Aufnahmefilter kann man bei geeignetem Wetter ähnliche Effekte erzielen wie mit echtem Infratotfilm: dunkler Himmel, helles Grün.
Ähnliche Filme gibt es auch von einigen Mitbewerbern. Aber auch wenn in diesem Zusammenhang viel von Infrarot zu hören ist: das sind keine echten Infrarotfilme! Meines Wissens ist der HSI von Kodak derzeit der einzige Film auf dem Markt, der bis in den nahen Infrarotbereich (ca. 900 nm) sensibilisiert ist (leider nur noch als 135er).(2)
Und wer jetzt Lust hat, entsprechende Bilder zu gucken, der sollte sich direkt zu flickr in die Infrared-Gruppe weiterklicken.(3)
(1) Ilford-Information online
(2) Kodak-Information online
(3) http://www.flickr.com/groups/infrared/
Bildertausch, dritte Runde 15. März 2007
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Mein Bild aus Singapur (ThePrintSwap, zweite Runde; ich berichtete) habe ich noch nicht bekommen. Dafür ist das aus der dritten schon hier. Tom aus den USA hat mir diese Arbeit geschickt: 
Ich war langsamer, mein Tauschobjekt geht aber noch heute zur Post — versprochen Tom!

Mein Bild, eine sw-Lochkameraarbeit (PaintCanCam, 4×5″ FP4+, A49), zeigt eine Szene auf der Seebrücke von Binz auf Rügen.
Kauft Gefrierschränke! 13. März 2007
Posted by Martin Frech in Markt.1 comment so far
Die Hinweise verdichten sich, dass Kodak die Filmherstellung aufgibt. “We will do whatever is good for this company and whatever is good for shareholders” wird Kodak-Chef Antonio Perez zitiert.(1) Nach den Management-Fehlern der letzten Jahre, die das Unternehmen an den Abgrund geführt haben, ist das zwar eine reichlich gewagte Aussage, wird jedoch am Ergebnis nichts ändern: 30.000 gefeuerte Mitarbeiter in drei Jahren und schwer enttäuschte Photographen.
Aber eben marktwirtschaftlicher Alltag: die Umsätze mit Filmmaterial gehen laufend zurück, der Renditehunger wird nicht mehr gestillt, also wird die Produktion geschlossen, vielleicht auch verkauft — mehr Phantasie kann man den Bossen nicht zutrauen. Wie wir bei Agfa gesehen haben, kann letzteres auch das Ende bedeuten. Also: rechtzeitig einlagern — oder gleich auf Lucky eintesten?
“Neue Konzepte und Methoden erwarte ich geradezu neugierig. Ich glaube, dass das elektronische Bild den nächsten, größeren Fortschritt in der Bilderwelt darstellt.” (Ansel Adams im Vorwort zu Das Negativ)
(1) Doran, James: Kodak may pull down the shutters on film business. In: Times Online vom 7. Februar 2007. online: http://business.timesonline.co.uk/tol/business/industry_sectors/technology/article1343516.ece
Neuerscheinung Jahresbericht 6. März 2007
Posted by Martin Frech in Eigenwerbung, Photo: Frech, Portfolio Druck.Tags: Geschäftsbericht, Gestaltung, Herstellung, Jahresbericht, medienfrech, medienfrech: Photo, Photo: Frech, Tearsheet
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Jahresbericht 2006
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)

(hier: hintere und vordere Umschlagseiten; Photos: Martin Frech, Berlin)
4+68 Seiten DIN A4, 4/4-farbig
Grundschrift: Avenir (Adrian Frutiger, 1988)
Gestaltung und Gesamtherstellung durch uns.
Maas & Frech | medienfrech.de:
Buchgestaltung und Buchherstellung in Berlin
Photos: Martin Frech, Berlin
–> Kontakt
Lochkameraarbeiten aus der Serie “sehens wert”
Panoramen aus der Serie “Machtbauten”
Veranstaltungsphotos: Auftragsarbeiten
komplette Broschüre als pdf-Datei via http://www.bdwi-online.de/index.php?id=23