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Flachbettscanner und Schärfe 29. August 2007

Posted by Martin Frech in Markt, Randgebiete-Projekt, Technik.
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In zwei zurückliegenden Beiträgen (1, 2) habe ich mich mit dem Digitalisieren von KB-Schwarzweißnegativen beschäftigt. Mich interessieren die Schärfe der Rohscans und die Abbildung des Filmkorns. Ich arbeite mit dem Kleinbild-Filmscanner Nikon Super Coolscan 4000 ED und dem Flachbettscanner Epson Perfection V750 Pro, jeweils mit dem mitgelieferten Standardzubehör. Mit der Schärfe des Nikon-Scanners bin ich zufrieden — mit der des Epson-Gerätes nicht.

Die Optiken des Epson V750 lassen sich nicht fokusieren, haben aber auch nur eine geringe Schärfentiefe. Die mitgelieferten Filmhalter kann man jedoch nur auf drei definierte Höhen (2,5 mm; 3 mm; 3,5 mm) einstellen.

Test Epson V750 Pro

Das Bild zeigt drei Scans des selben Negativs; Abstände des Filmhalters (von oben) 2,5 mm, 3 mm (Voreinstellung) und 3,5 mm (jeweils ungeschärft, keine Kompression da .png.)

Zum Motiv: Detail aus einer Kodak-Graukarte; Schrifthöhe im Original: 2 mm
Photos: Martin Frech
Aufnahme: Konica M-Hexanon 2,8/90mm; Entfernung 1,10 m
Film: Agfa APX 400 neu (= Rollei Retro 400), 35mm, E.I. 400 ASA
Belichtung: f/8, 1/8 s
Entwickler: Agfa Rodinal 1+50, 13 min, 20 °C, manuelle Dosenentwicklung

Zum Vergleich das selbe Negativ gescannt mit dem Nikon-Scanner (VueScan):

Nikon-Vergleich

(In meinem flickr-Set Phototechnik finden Sie Scans in größeren Ansichten sowie weitere Beispiele mit anderen Film-Entwickler-Kombinationen.)

Das Ergebnis ist auf den ersten Blick klar. Der große Nachteil des Nikon-Scanners ist jedoch das Zubehör. Die etwas dickeren Filme bekommt man nicht plan in den Scanner; weder mit dem Einzugsfilmhalter noch mit dem Filmstreifenhalter. Randunschärfen sind daher die Regel.
Da ich zudem häufig größere Negativformate scanne, bin ich weiterhin an einer Optimierung der Epson-Ergebnisse interessiert; erstmal jedoch ohne die Negative einzuschmieren.
Der Kauf eines justierbaren Filmhalters und AN-Glases zur Verbesserung der Planlage scheinen sich zu lohnen.

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Kommentare»

1. Holger - 3. März 2009

Hallo,

bin gerade auf Deinen Post gestoßen. Mich interessieren für den V750 die alternativen für bessere Masken, speziell ab 9×12 Vorlagen. Hast Du da Informationen für mich? Würde mich freuen etwas davon zu lesen.
Viele Grüße
Holger

2. Henning - 27. Dezember 2009

Sehr interessanter Artikel, besonders weil Ich selbst Probleme mit der Schärfe meines V700 habe. Wie stellt man denn die Höhe des Filmhalters auf 3,5mm ein?


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