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Plakatgestaltung und sw-Aufnahmen 20. Januar 2008

Posted by Martin Frech in Technik.
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In Berlin hängen zur Zeit Plakate, die für ein Volksbegehren zum Erhalt des Flughafens Tempelhof werben. Ich habe diese Plakate im Straßenbild photographiert und war überrascht, als ich meine Negative sah: ein Teil der Texte fehlt.

Die Erklärung ist einfach. Die Gestalter haben nur auf die Farbwirkung geachtet und dabei zwei Farben gewählt, die Schwarz-Weiß-Filme gleich grau abbilden — die Schrift verschmilzt nahezu mit dem Hintergrund.
Wird das Farbbild in Photoshop mit der Standardfunktion in Graustufen umgewandelt, ist die Schrift sichtbar; wieder ein Beispiel dafür, dass dies der falsche Weg ist, ein klassisches Schwarz-Weiß-Bild zu simulieren.

Mögen folgende Bilder als Anregungen für Gestalter dienen, bei ihrer Arbeit auch auf die Kompatibilität mit klassischen Schwarz-Weiß-Filmen zu achten.

THF-Plakat, Rollei R3, EI 400, RHS
Werbeplakat für Volksbegehren, Leonorenstraße, Berlin-Lankwitz
Rollei R3, E.I. 27° DIN, Rollei RHS
Photo © Martin Frech, Berlin

THF-Plakat, Ilford HP5+, EI 400, Diafine
Werbeplakat für Volksbegehren, Leonorenstraße, Berlin-Lankwitz
Ilford HP5+, E.I. 27° DIN, BKA Diafine
Photo © Martin Frech, Berlin

THF-Plakat, D70
Werbeplakat für Volksbegehren, Leonorenstraße, Berlin-Lankwitz
Nikon D70
Photo © Martin Frech, Berlin

THF-Plakat, D70, grau
Werbeplakat für Volksbegehren, Leonorenstraße, Berlin-Lankwitz
Nikon D70, Graustufenbild mit Photoshop
Photo © Martin Frech, Berlin