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Worldwide Pinhole Photography Day | Galerie eröffnet 12. Mai 2009

Posted by Martin Frech in Eigenwerbung, Events.
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Am 26. April 2009 fand der neunte Worldwide Pinhole Photography Day (wppd) statt. Wer möchte, kann seine Arbeit in der “offiziellen” Galerie zeigen; noch bis zum 31. Mai können entsprechende Beiträge eingereicht werden.

Ich habe mich dieses Jahr einer Arbeit aus meiner Serie von hier nach dort (aber wieder nach Hause) beteiligt.

Martin Frech: Railroad, Sunrise (2009)
Railroad, Sunrise (2009)
Photo © Martin Frech, Berlin

Meine bisherigen Beiträge zu Worldwide Pinhole Photography Days: 2008, 2007, 2006, 2005.

Plakatgestaltung und sw-Aufnahmen 20. Januar 2008

Posted by Martin Frech in Technik.
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In Berlin hängen zur Zeit Plakate, die für ein Volksbegehren zum Erhalt des Flughafens Tempelhof werben. Ich habe diese Plakate im Straßenbild photographiert und war überrascht, als ich meine Negative sah: ein Teil der Texte fehlt.

Die Erklärung ist einfach. Die Gestalter haben nur auf die Farbwirkung geachtet und dabei zwei Farben gewählt, die Schwarz-Weiß-Filme gleich grau abbilden — die Schrift verschmilzt nahezu mit dem Hintergrund.
Wird das Farbbild in Photoshop mit der Standardfunktion in Graustufen umgewandelt, ist die Schrift sichtbar; wieder ein Beispiel dafür, dass dies der falsche Weg ist, ein klassisches Schwarz-Weiß-Bild zu simulieren.

Mögen folgende Bilder als Anregungen für Gestalter dienen, bei ihrer Arbeit auch auf die Kompatibilität mit klassischen Schwarz-Weiß-Filmen zu achten.

THF-Plakat, Rollei R3, EI 400, RHS
Werbeplakat für Volksbegehren, Leonorenstraße, Berlin-Lankwitz
Rollei R3, E.I. 27° DIN, Rollei RHS
Photo © Martin Frech, Berlin

THF-Plakat, Ilford HP5+, EI 400, Diafine
Werbeplakat für Volksbegehren, Leonorenstraße, Berlin-Lankwitz
Ilford HP5+, E.I. 27° DIN, BKA Diafine
Photo © Martin Frech, Berlin

THF-Plakat, D70
Werbeplakat für Volksbegehren, Leonorenstraße, Berlin-Lankwitz
Nikon D70
Photo © Martin Frech, Berlin

THF-Plakat, D70, grau
Werbeplakat für Volksbegehren, Leonorenstraße, Berlin-Lankwitz
Nikon D70, Graustufenbild mit Photoshop
Photo © Martin Frech, Berlin

HP5 in Moersch Zweibad (MZB) 26. Dezember 2007

Posted by Martin Frech in Technik.
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HP5 in Moersch Zweibad (MZB)
Kaufhaus, Berlin (Dez. 2007)
Photo © Martin Frech, Berlin

HP5 in Moersch Zweibad (MZB) — Detail
100%-Ausschnitt aus dem 4000-dpi-Scan (Ilford HP5+, png-Datei)

E.I. 250 ASA; Digitalisierung vom KB-Negativ im 24-Bit-RGB-Modus mit VueScan, Bearbeitung: Kontrastkorrektur mit Photoshop

HP5 und Tri-X in Diafine 17. Dezember 2007

Posted by Martin Frech in Technik.
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Diafine ist ein stark ausgleichender Zweibadentwickler ohne die Möglichkeit der Kontrastbeeinflussung durch veränderte Entwicklungszeiten. Diafine gilt landläufig als ungeeignet zur Entwicklung von Aufnahmen mit geringem Motivkontrast.
Beide Aufnahmen entstanden an stark bewölkten trüben Herbsttagen auf Ilfords HP5+ bzw. Kodaks Tri-X (jeweils mit einem E.I. von ISO 800/30°).
Digitalisierung vom KB-Negativ im 24-Bit-RGB-Modus mit VueScan, Bearbeitung: lediglich Kontrastkorrektur mit Photoshop

Potsdamer Platz, HP5, EI 800, Diafine
Rodelbahn am Potsdamer Platz, Berlin (Dez. 2007)
Photo © Martin Frech, Berlin
Potsdamer Platz, HP5, EI 800, Diafine; Detail
100%-Ausschnitt aus dem 4000-dpi-Scan (Ilford HP5+, png-Datei)

Edenkobener Weg, Tri-X, EI 800, Diafine
Edenkobener Weg, Ecke Gernsheimer Straße, Berlin (Dez. 2007)
Photo © Martin Frech, Berlin
Edenkobener Weg, Tri-X, EI 800, Diafine; Detail
100%-Ausschnitt aus dem 4000-dpi-Scan (Kodak Tri-X, png-Datei)

ein Lichtlein brennt 15. Dezember 2007

Posted by Martin Frech in Photo: Frech.
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Deckenleuchte
Photo: © Martin Frech, Berlin

Adventszeit ist Diafine-Zeit 8. Dezember 2007

Posted by Martin Frech in Photo: Frech, Technik.
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Lotto-Werbung 1
Berlin, 5. Dezember 2007
Photo: © Martin Frech, Berlin

Jackpot, Detail 1
(unbearbeiteter 100%-Ausschnitt aus einem 4000-dpi-Scan, png-Datei)

Technik: Yashica T5, Ilford HP5+, E.I. 800, Diafine, Nikon Super Coolscan 4000 ED, Vuescan, Scan als 24-Bit-RGB, leichte Kontrastkorrektur in Photoshop

alte Filme entwickeln 3. September 2007

Posted by Martin Frech in Geschichte, Technik.
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Kürzlich habe ich mein altes Photolabor aufgeräumt. Dabei fand ich neben allerlei historischen Chemikalien drei belichtete Rollfilme: je eine Rolle Ilford HP5, Ilford Pan F sowie Kodak Technical Pan.
Die Umstände des Auffindens deuten drauf hin, daß ich die Filme vor etwa 20 Jahren belichtet habe – ich kann mich jedoch nicht mehr daran erinnern.

HP5, PAN F, TP 120
Photo © Martin Frech

Nun habe ich die Filme entwickelt. Ich wusste weder, was ich damals unter welchen (Licht-)Bedingungen aufgenommen, noch wie ich die Filme belichtet habe. Daher habe ich mich für Diafine als Entwickler entschieden – dessen ausgleichende Wirkung konnte wohl ebensowenig schaden wie die deutlich erhöhte Empfindlichkeitsausnutzung.

Ergebnisse:
Wie erwartet, sind die Aufnahmen nutzbar, die Filme jedoch deutlich wolkig verschleiert.

Dichte (= log O) unbelichteter Filmstellen bei einer Entwicklung nach etwa 20 Jahren (in Diafine):

Ilford HP5 (120) Ilford PAN F (120) Kodak TP 120
D = 0.4 D = 0.16 D = 0.16

Zum Vergleich habe ich zeitnah entwickelte Negative aus dieser Zeit aus meinem Archiv ausgemessen (gleiches Filmmaterial, andere Entwickler):

Ilford HP5 (120) Ilford PAN F (120) Kodak TP 120
D = 0.2 0.07 D = 0.12

Interessant ist, dass sich Kodaks Technical Pan am besten gehalten hat; vorherzusehen war, daß sich Ilfords HP5 aufgrund seiner Empfindlichkeit unbelichtet am deutlichsten verändert (ein Dichteunterschied von 0.3 entspricht der Durchlässigkeit der doppelten/halben Lichtmenge).

Aber selbst die HP5-Negative lassen sich gut scannen, die Ergebnisse sind nutzbar:

Saegebock
Photo © Martin Frech

Apropos Informationsspeicher: meine 5,25″-Disketten von damals kann ich heute nur noch an die Wand nageln.