Posted by Martin Frech in Foto-Ausstellung, schaelpic photokunstbar.
Tags: Anime, Ausstellung, cosplay, Cosplayer, Foto, Jürgen H. Krause, Manga, Photo, Portrait, Porträt, schaelpic, schaelpic photokunstbar
Gestern haben wir mit einer Vernissage die Ausstellung Cosplay — Das Spiel mit dem Wunsch-Charakter eröffnet. Noch bis zum 13. April zeigen wir in der schaeplic photokunstbar in Köln Porträts von Cosplayern, die Jürgen H. Krause in den Jahren 2008 bis 2010 bei jährlichen Szene-Treffs in Bonn aufgenommen hat.

Impression von der Vernissage (Foto: Andrea Otto/AfM)
Cosplayer stellen Comic- oder Film-Figuren möglichst überzeugend dar. Die Kostüme und das Zubehör — z.B. Modelle von Waffen oder Fahrzeugen — werden mit großem Aufwand selbst angefertigt. Cosplayer entwerfen ihre Kreationen nicht für das private Vergnügen, sondern suchen die Szene-Öffentlichkeit auf entsprechenden Großveranstaltungen.
Als das ursprünglich japanische Hobby in den 1990er-Jahren aufkam, belebten die Cosplayer Figuren aus Mangas und Manga-Animationsfilmen (Anime). Inzwischen wird das wohl nicht mehr so eng gesehen — man sieht auch Charaktere aus Computerspielen und Nicht-Manga-Filmen.

Ich rede über Mangas (Foto: Andrea Otto/AfM)
Die Basis des Cosplay sind jedoch Mangas. Daher habe ich zur Einführung einen reich bebilderten Abriss gegeben über die Geschichte der Mangas, über die verschiedenen Stile und Ausprägungen der Mangas sowie über den Einfluss der Mangas auf westliche Comics und die Populär-Kultur überhaupt.

Impression von der Vernissage (Foto: Andrea Otto/AfM)
Unsere Veranstaltung war erfreulich gut besucht und Jürgen H. Krauses Bilder fanden eine positive Resonanz. Insgesamt ein schöner Abend rechtsrheinisch und mal wieder eine Bestätigung, dass wir mit unserer schaelpic photokunstbar auf der richtigen Seite sind.

Die Macher: Tobias D. Kern, Frank Günther, Jürgen H. Krause, Frank Doering, Martin Frech (v. li., Foto: Andrea Otto/AfM)
| Cosplay — Das Spiel mit dem Wunsch-Charakter |
Ausstellungsort:
schaelpic photokunstbar
Schanzenstraße 27
51063 Köln
Tel. (02 21) 29 99 69 20 |
Ausstellungsdauer:
6. Februar bis 13. April 2012
(Mo. bis Fr., 10 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung) |
Posted by Martin Frech in Foto-Ausstellung, schaelpic photokunstbar.
Tags: Ausstellung, cosplay, Cosplayer, Foto, Jürgen H. Krause, Photo, Portrait, Porträt, schaelpic
Die schaelpic photokunstbar in Köln-Mülheim zeigt Arbeiten des Kölner Fotografen Jürgen H. Krause. Seine Serie “Cosplayer” entstand 2008 bis 2010 am Rheinufer in Bonn während der dort jährlich stattfindenden Cosplay-Wettbewerbe.
Die Vernissage ist am 3. Februar 2012 ab 18:30 Uhr. In der Ausstellung wird die Fotoserie erstmals öffentlich gezeigt und ist bis zum 13. April 2012 in der schaelpic photokunstbar zu sehen.

© Jürgen H. Krause: aus der Serie “Cosplayer”
Mit dem Boom der japanischen Comics (Mangas) und Animationsfilme (Anime) wurde das ursprünglich japanische Hobby Cosplay (kurz für Costume Play) in den 1990er-Jahren auch hierzulande populär.
Ein Cosplayer stellt eine Comic- oder Film-Figur möglichst überzeugend dar. Die Kostüme und das Zubehör – z.B. Modelle von Waffen oder Fahrzeugen – werden mit großem Aufwand selbst angefertigt.
Cosplayer entwerfen ihre Kreationen nicht für das private Vergnügen, sondern suchen die Szene-Öffentlichkeit auf entsprechenden Großveranstaltungen.
Der Fotograf Jürgen H. Krause ist selbst kein Cosplayer. Mit seinen großformatig aufgenommenen Porträts will er den Menschen hinter den Masken näher kommen. Er zeigt sich fasziniert von der Intensität, mit der die Cosplayer “ihre” Figur verkörpern und die Gemeinschaft anderer Cosplayer suchen.

© Jürgen H. Krause: aus der Serie “Cosplayer”
Jürgen H. Krause, Jahrgang 1964, lebt und arbeitet als freier Fotograf in Köln.
Die schaelpic photokunstbar ist ein gemeinsames Projekt des Atelier für Mediengestaltung in Köln und randgebiete.de. Seit 2006 werden dort regelmäßig fotografische Positionen zum Leit-Thema Aspekte des Urbanen präsentiert.
Bei der Ausstellungseröffnung am Freitag, den 3. Februar 2012 wird Jürgen H. Krause anwesend sein.
| Cosplay — Das Spiel mit dem Wunsch-Charakter |
Ausstellungsort:
schaelpic photokunstbar
Schanzenstraße 27
51063 Köln
Tel. (02 21) 29 99 69 20 |
Ausstellungsdauer:
6. Februar bis 13. April 2012
(Mo. bis Fr., 10 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung) |
| Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 3. Februar 2012 ab 18.30 Uhr |
Posted by Martin Frech in Events.
Tags: Ausstellung, Giusi Fanella, Living in China, Photo
Morgen geht’s los:
Die Ausstellung hängt — jetzt warten wir auf Sie …

Giusi Fanella, aus: Living in China
Giusi Fanella zeigt uns Menschen. Frauen, Männer, Kinder. Alte und Junge, einzeln und in der Gruppe. Müde sehen sie aus, gelangweilt, konzentriert und skeptisch. Zwei Frauen tanzen, ein Kind bekommt etwas zugesteckt. Träumt die Frau? Dreht sich der Mann eine Zigarette? Wird da Wäsche gewaschen? Ob die Leute arm sind oder wohlhabend, ob arbeitslos oder gerade bei der Arbeit erkenne ich nicht. Es sind Straßenszenen in einer Stadt. Ein T-Shirt deutet die Globalisierung an. Dem Serientitel entnehme ich, dass die Porträts wahrscheinlich in China entstanden. Die Photos wirken eigentümlich zeitlos. Sie sind letztes Jahr (2008) entstanden.
Ich war noch nicht in China. Dennoch erscheinen mir die Bilder seltsam bekannt. Im Prinzip kenne ich solche Bilder. Ich habe sie gesehen in New York, Quito und Berlin. Manche vielleicht auch in Tübingen, Arras oder Oer-Erkenschwick. Wie kann das sein?
Das erfahren Sie morgen!
Kommen Sie zu unserer Vernissage ins Atelier für Mediengestaltung nach Köln.

Giusi Fanella, aus: Living in China
Ausstellungsort:
Atelier für Mediengestaltung
Schanzenstraße 27
51063 Köln
Tel. (02 21) 6 11 09 35 |
Ausstellungsdauer:
24. April bis 29. Mai 2009
(Mo. bis Fr., 10 bis 18 Uhr) |
| Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 23. April 2009 um 18.30 Uhr |
Posted by Martin Frech in Markt.
Tags: Business, Community, JPG Magazine, Photo
Das Ende des JPG Magazine und die Abschaltung der Website jpgmag.com wurde zu Beginn des Jahres auf des Magazins eigenem blog angekündigt.(1) Vielleicht war das aber auch nur ein Aufschrei, der neue Investoren anlocken soll, mal sehen.

Photo © Martin Frech, Berlin
Das Geschäftsmodell des Verlags “8020 Publishing” für das JPG Magazine war/ist, aus Werbeanzeigen und aus von der “Community” zugelieferten undvon dieser ausgewählten Bildern eine Zeitschrift zu kompilieren — eine einzige Huldigung an den Massengeschmack, die nebenbei den Bildredakteur einspart.
Jeder gedruckte Beitrag wurde jedoch immerhin mit $100 und einem Jahresabo honoriert. Gestartet wurde im Januar 2007 mit Ausgabe 7 (die Ausgaben 1 bis 6 sind eine andere Geschichte), zuletzt ist Nummer 19 erschienen (Einzelheft $5.99, im Abo jährlich $24.99).
In den vergangenen zwei Jahren sind also 13 Ausgaben erschienen, die zudem bis Nr. 15 komplett als pdf-Dateien verfügbar sind.(2) Die einzelnen Ausgaben bestehen jeweils aus ein bisschen Text und jeder Menge Einzelphotos zu vorgegebenen Themen. Oft hübsch anzuschauen, aber für mich ohne Mehrwert.
Vielleicht ging das anderen auch so, das drückt dann halt auf die Verkaufszahlen. Und wie einer der Gründer des Magazins schon in Ausgabe 7 schrieb: “JPG is not a normal magazine. … Everyone talks about the death of the magazine business. We say, if magazines are dying, it’s their own damn fault. Hubris has felled larger things.”(3)
Selber schuld also — na klar, wer denn sonst?
(1) Laura Brunow Miner: JPG Magazine Says Goodbye. online verfügbar: http://jpgmag.com/blog/2009/01/jpg_magazine_says_goodbye.html (04.01.2009)
(2) via http://www.jpgmag.com/issues/ (04.01.2009)
(3) Derek Powazek: “What you’re holding in your hands was created by thousands of people.” In: JPG Magazine, Issue 7, December 2006/January 2007, S. 5