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Ich bin „Die Presse“ 8. Februar 2006

Posted by Martin Frech in Ärgernisse.
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Heute waren wir in den Räumen der „Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft“ (im ehemaligen Reichstagspräsidentenpalais) zugange, um eine Veranstaltung photographisch zu dokumentieren. Im Anschluss wollten wir noch ein paar Photos vom repräsentativen „Kaisersaal“ aufnehmen. Eine hastig herbeieilende Person hinderte uns daran — das sei strengstens verboten; zumal für die „von der Presse“. Letzteres wurde in einem Ton vorgetragen, für den „Geringschätzung“ eine vornehme Umschreibung wäre. Klar, dass für das Verbot kein Grund genannt wurde.
Das Gebäude wurde nach der Wende vom Bund für 25 Mio. Mark gekauft, unter Denkmalschutz gestellt und von 1997 bis 1999 mit enormem Aufwand saniert. Der Deutsche Bundestag hat das Haus dann der „Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft“ übergeben, die es für Ihre Zwecke nutzt (nämlich als Clubhaus, um satzungsgemäss die persönlichen Beziehungen der Abgeordneten zu fördern).
Da haben wir also ein schönes Haus — komplett mit öffentlichen Geldern finanziert — und die Parlamentarier achten darauf, dass es die Öffentlichkeit ja nicht zu Gesicht bekommt. Die Wähler und Finanziers könnten ja mitbekommen, in welchem Prunk es sich die hohen Herren gut gehen lassen.

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