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Neuerscheinung 27. April 2006

Posted by Martin Frech in Eigenwerbung, Portfolio Druck.
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Handwerkskammer Berlin: Jahresbericht 2005.
84 Seiten. Gestaltung und technische Umsetzung durch uns: medienfrech.de
online-Version als pdf-Datei

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Neues von Shulman 17. April 2006

Posted by Martin Frech in Gedanken.
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Er ist 95 Jahre alt und immer noch fleißig am Photographieren: Julius Shulman (vgl. auch R3). Im aktuellen Heft der Zeitschrift Architektur & Wohnen sind ein paar Photos von ihm (bzw. Jürgen Nogai, so genau weiß man das leider nicht) abgedruckt. Der Meister hat das neue Haus der Architekten Sharon Johnston und Mark Lee in Szene gesetzt, das diese ohne Auftraggeber in Los Angeles geplant haben. So überraschend die Architektur daherkommt, so vorhersehbar Shulmans Bilder. Trotzdem schön anzusehen. Nur das Interview, das ist überflüssig.
Steinberg, Claudia (Text); Shulman, Julius u. Nogai, Jürgen (Photos): Der blaue Diamant. In: Architektur & Wohnen, Heft 2/2006, April-Mai, S. 156-164. ISSN 0171-7928
Steinberg, Claudia: Auge der Moderne. In: Architektur & Wohnen, Heft 2/2006, April-Mai, S. 166-169. ISSN 0171-7928

Was stirbt denn da? 10. April 2006

Posted by Martin Frech in Gedanken.
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Kürzlich hat das Deutschlandradio Kultur ein Hörstück gesendet zum „Sterben der analogen Photographie“. Ich habe das nicht gehört, eine Transkription ist jedoch online verfügbar (danke Tobias, für den Hinweis).
Der Autor Uwe Springfeld nimmt aktuelle Unternehmensnachrichten (von Agfa, Nikon, Konica Minolta usw.), die teilweise auch an dieser Stelle vermeldet wurden, zum Anlaß für eine Bestandsaufnahme und fragt, ob gegenwärtig eine Tradition zu Ende geht.
Die Frage liegt auf der Hand: entsprechend wird ja in letzter Zeit viel gejammert in unseren Kreisen; paradoxerweise oft von Leuten, die ihre eigenen Bilder nicht mehr auf Film speichern. Denen rufe ich zu: „Wenn Euch was abgeht, dann nehmt doch Eure alte Kamera aus dem Schrank, legt einen Film ein und seid zufrieden.“ Außerdem photographiert kein Mensch digital — nur das Speichermedium für die analoge Photographie hat sich geändert. Viele Leute speichern ihre Bilder zur Zeit eben lieber digital als analog, ist ja oft auch zweckmäßiger. Die Industrie reagiert darauf, muß darauf reagieren, das ist ja schließlich ein Markt.
Warum jedoch sind digital gespeicherte Bilder prinzipiell keine Photographien, wie Prof. Klaus Dierßen (Uni Hildesheim), einer von Springfelds Zeugen, behauptet? Was ist so schlecht daran, dass das Display mit normalem Augenabstand betrachtet wird? Wenn ich nicht gerade mit der Kleinbildkamera arbeite, ist das schließlich der Normalfall — wie früher auch schon. Ich kann das wohl schätzen.
Im angeführten Transkript wird Drießen mit der Aussage zitiert, die digitale Photographie sei ein „Simulakom“ der klassischen Photographie. Leider weiß ich nicht, was ein Simulakom ist. Vielleicht hat das ja etwas mit dem von Virilio, Baudrillard u.a. aufgeworfenen Problem zu tun, nicht mehr zwischen Original und Kopie unterscheiden zu können. Aber dass es keine Photographie nach der Photographie gibt, wie Dierßen sagt? Was soll denn das?
Vielleicht werden ja bald die ersten Photos verkauft, auf deren Rückseite ein Stück der zerschnittenen Speicherkarte klebt (Original!). Klar könnte der Künstler die Daten vorher kopiert haben. Aber warum soll dieser weniger Vertrauen genießen als sein analog speichernder Kollege?

Nachtrag
Ich habe bei Prof. Dierßen nachgefragt, meine Vermutung war richtig: er hat tatsächlich vom
Simulacrum geredet. Auch andere Teile des Interviews sind seiner Aussage nach falsch Wiedergegeben.
Das wirft kein gutes Licht auf das von mir geschätzte Deutschlandradio.

Lochkamera-Arbeiten — Einladung zur Ausstellung 4. April 2006

Posted by Martin Frech in Events, Photo: Frech.
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Im Rahmen des Worldwide Pinhole Day am 30. April 2006 zeigt das Atelier für Mediengestaltung in Zusammenarbeit mit dem Magazin Randgebiete die Ausstellung ClickClack mit Lochkameraphotographien von Kölner und Berliner Sehenswürdigkeiten.
Die Photographen Martin Frech aus Berlin und Tobias D. Kern aus Köln interpretieren mit ihren umgebauten Agfa-Rollfilmkameras Click und Clack die typischen Sehenswürdigkeiten an Rhein und Spree, wie den Dom oder den Reichstag, neu.
Haus der Kulturen der Welt, Berlin (Photo: Martin Frech)
(Photo: Martin Frech)

Die Ausstellung wird anlässlich des Worldwide Pinhole Day am 30. April 2006 im Atelier für Mediengestaltung mit einer Matinee um 11.00 Uhr eröffnet.
Dazu lade ich Sie hiermit herzlich ein! Details finden Sie unter www.randgebiete.de.

Beiträge zu Typographie und Graphik-Design … 3. April 2006

Posted by Martin Frech in Typo.
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… können bis Ende Juli für die nächste Ausgabe von Hyphen (erscheint im Oktober) eingereicht werden (via Klimis Mastoridis, Postfach 50366, 54013 Thessaloniki, Griechenland).
Hyphen existiert seit 1998, zehn Ausgaben sind bisher erschienen. Redakteur und Herausgeber ist Klimis Mastoridis von der University of Macedonia in Thessaloniki, u.a. Mitglied der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft und ATypI. Hyphen erscheint in Mastoridis‘ Verlag Typophilia.
Im WWW macht sich Hyphen rar; die einzige deutsche Bibliothek, die Hyphenseit 1999 bezieht und auch über Fernleihe verfügbar macht, ist wohl die SuUB Göttingen.

240 interaktive Panoramen zum Thema „Borders“ 3. April 2006

Posted by Martin Frech in Events.
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Die aktuelle Ausgabe von World Wide Panorama (wwp) ist online. 240 Panographen aus 43 Ländern haben sich in der Woche um den Frühlingsbeginn mit dem Thema „Borders“ auseinandergesetzt.
Mein Beitrag besteht aus dem mit einer Lochkamera aufgenommenen Panorama Teltowkanal (zusammengesetzt aus 11 Einzelbildern).
Der nächste wwp-Event (zum Thema „Gardens“) findet zur Sommersonnwende statt, photographiert wird vom 21. bis 25. Juni 2006.