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Neuerscheinung 30. Juni 2006

Posted by Martin Frech in Eigenwerbung, Portfolio Druck.
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Lernstufen Mathematik 8. Hauptschule Bayern. Handreichungen für den Unterricht mit Kopiervorlagen und Lösungen sowie Probearbeiten für R- und M-Klassen. 1. Auflage. Berlin: Cornelsen, 2006. ISBN-10: 3-464-52093-5
Gestaltung und technische Umsetzung durch uns: medienfrech.de

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letzte Chance! 23. Juni 2006

Posted by Martin Frech in Events, gute Idee, Photo: Frech.
Tags: , ,
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Sie haben nur noch eine Woche Zeit: Am 30. Juni endet die Ausstellung ClickClack in Köln mit einer Finissage. Zu sehen sind Lochkamera-Arbeiten der Photographen Tobias D. Kern aus Köln und Martin Frech aus Berlin.

Details und ein interaktives Panorama eines Ausstellungsraums: http://www.medienfrech.de/randgebiete/ClickClack/
Der Katalog: http://www.medienfrech.de/randgebiete/archiv/R4-2006.pdf

Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin (Lochkameraaufnahme von Martin Frech)
Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin (Berliner Dom)
Photo: Martin Frech, 2006 (aus der Ausstellung)

analog wird cool 21. Juni 2006

Posted by Martin Frech in Gedanken.
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Das Photographieren auf analoge Speichermedien wird zunehmend vom Ballast des Kommerziellen befreit. Da gibt es viel zu Jammern, keine Frage; zuallererst, weil Materialien nicht mehr verfügbar sind (Agfa mit Agfapan, Rodinal und RSX wird mir sehr fehlen) und die verbleibenden teuer werden. Aber: diese Markt-Veränderungen setzen auch ungeahnte Prozesse in Gang. Plötzlich ist das Experimentieren mit alten photographischen Verfahren wieder cool — Ferrotypien (1) und Daguerrotypien werden in aktuellen Projekten produziert, riesige Aufnahmeformate (2) und linsenlose Verfahren (3) sind im Einsatz und Glaslinsen werden durch solche aus Eis (4) oder Bierflaschen (5) ersetzt. Mit jeweils überzeugenden Resultaten.
Das gefällt mir. Die Randgebiete verstehen sich als Teil dieser Entwicklung — wir arbeiten daran, uns als entsprechendes publizistisches Organ in dieser Nische zu etablieren. Texte und Photos von qualifizierten Autoren sind erwünscht und werden gerne veröffentlicht.

(1) http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-421593,00.html
(2) http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,druck-411795,00.html
(3) http://www.medienfrech.de/randgebiete/ClickClack/
(4) http://duggmirror.com/design/Taking_photos_with_a_lens_made_of_ice_/
(5) http://www.teknofokus.fi/Foto/Optplo/ppohjalns1.htm
(den finnischen "Weiter"-Link am Fuß der Seite nutzen!)

Vielen Dank an Tobias Kern (AfM) und Dirk Metzmacher (Photoshop-Weblog) für interessante Hinweise.

Linotype Matrix — reloaded 15. Juni 2006

Posted by Martin Frech in gute Idee, Typo.
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Von den 30er- bis in die 60er-Jahre des 20. Jahrhunderts erschien "Matrix", die Hauszeitschrift von Linotype, regelmäßig in insgesamt drei Bänden. Matrizen für den Schriftguß gehören zwar längst zum alten Eisen — dennoch haucht der traditionsreiche Schriftenhersteller (inzwischen beim Druckmaschinenbauer Heidelberg untergekommen) dem Titel neues Leben ein und belebt damit eine Tradition, die beinahe 40 Jahre unterbrochen war. Und wie!

Die neuen Hefte sollen halbjährlich erscheinen. Zwei Ausgaben liegen vor: im Herbst 2005 erschien Nummer 1 (56 Seiten) und nun, zum Frühling, die Nummer 2 (64 Seiten) der neuen Folge. Aufwendig gestaltet, ist das design-orientierte Magazin den Themen Schrift und Typographie gewidmet.

Durchweg reich illustrierte Themen der Ausgabe 1/2005 waren u.a. fette Schriften im 19. Jahrhundert, Hermann Zapfs Palatino Nova und die Compatil.

Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich in separaten Artikeln mit extra leichten sowie handschriftlichen Fonts, berichtet ausführlich über den Gestalter William Addison Dwiggins und stellt mit einem Text von Silvia Werfel Schrift-Systeme vor: von den Vorläufern in den 1930er-Jahren (Doppel-Matrizen für die damaligen Setzmaschinen) und Gerard Ungers "Demos" (1975) über die ersten "echten" Systeme aus den 1980er-Jahren (Kris Holmes/Charles Bigelow: Lucida; Kurt Weidemann: ASE; Sumner Stone: Stone; Otl Aicher: Rotis) bis zu den aktuellen Entwürfen (Erik Spiekermann/Just van Rossum: Officina; Lucas de Groot: Thesis; Daniel Lantz: Diverda u.a.).
Und nicht zu vergessen: Dan Reynolds wunderschön anzuschauender Beitrag zum aktuellen Modethema Gebrochene Schriften mit historischen Schriftmustern aus der Bibliothek des Gutenberg-Museums.

Linotype Matrix. A typographic journal published from time to time by Linotype.
Vol. 4, Ausgabe 1, 2005 | Vol. 4, Ausgabe 2, 2006
http://www.linotype.com/matrix/

ja, die T* nervt! 9. Juni 2006

Posted by Martin Frech in Ärgernisse, gute Idee, Markt.
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Wer kennt sie nicht, diese Geschichten, die vom Ärger mit dem ehemaligen Monopolisten handeln. Auch ich kann in diesen Chor einstimmen (und habe schon damals den dezenten Kabelsalat-Sticker getragen). Es gibt zwar Alternativen — leider geht der Wechsel selten glatt über die Bühne. Und häufig hält sich die Zufriedenheit mit dem neuen Anbieter auch in Grenzen. (Interessante Aspekte unserer sog. Informationsgesellschaft)
Mir ist zwar egal, wie die Bundesliga in Zukunft genannt werden wird; ich kann jedoch gut verstehen, wenn sich Fußball-Liebhaber über die Aussicht auf eine T-Com-Bundesliga aufregen.

T No! Für Jürgen Siebert hat das wohl ein Faß zum überlaufen gebracht: in seinem Fontblog berichtet er vom Wechsel zu Arcor. Und bietet — in guter Internet-Tradition — ein entsprechendes Logo zum Download an.

peinliche WM-Trittbrettfahrer 6. Juni 2006

Posted by Martin Frech in Ärgernisse.
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Im Vorfeld der anstehenden Fußball-WM lauern die Trittbrettfahrer auf Schritt und Tritt. Jürgen Siebert hat in seinem Fontblog angefangen, entsprechende Beispiele zu sammeln, sein Vorhaben jedoch ob der schieren Masse kürzlich aufgegeben. Vielleicht wäre es übersichtlicher, nur die allerpeinlichsten Beispiele aufzulisten. Neben dem chrismonshop der Zeitschrift chrismon — das evangelische Magazin wäre die Stiftung Brandenburger Tor der Bankgesellschaft Berlin ein heißer Kandidat für diese Liste:
Banner an der Fassade des Hauses der Stiftung Brandenburger Tor in Berlin

Photo: Martin Frech

21:15 5. Juni 2006

Posted by Martin Frech in Gedanken.
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15

21:15,
originally uploaded by medienfrech.

Ich habe bei Pong 21:15 gegen den Computer gewonnen und frage mich, warum man bei diesem simplen Spiel eigentlich gewinnen kann.
Liegt es an der geringen Rechenleistung? Oder ist doch ein pseudo-Zufall im Spiel?