jump to navigation

In knapp einem Jahr soll es wieder Ektachrome-Filme geben. 5. Januar 2017

Posted by Martin Frech in Film, gute Idee, Markt.
Tags: , , , , , , , ,
add a comment

Das Jahr fängt gut an: Kodak Alaris hat anlässlich der CES 2017 (Consumer Electronics Show) mitgeteilt, dass die Produktion der Ektachrome-Filme wieder angefahren werden wird: #EktachromeIsBack.

Wow!

Der Retro-Trend hält also an — oder gibt es tatsächlich die Analog Renaissance, von der Kodak seit der Ankündigung der neuen Super-8-Kamera redet?

Ab dem vierten Quartal 2017 soll das Diamaterial in Kleinbild- und Super-8-Konfektionierung wieder erhältlich sein.
Da bekommen die Helden aus Ferrania ja mächtig Konkurrenz — allerdings versprechen die zusätzlich Rollfilme.

Screenshot von der Kodak-Website:

2017-01-05_ektachrome-kommt-zurueck

 


(Ich weiß, die Werbung nervt. Und ich kann nicht einmal entscheiden, was hier gezeigt wird.)

Michael Marten: Sea Change | 16.09. bis 28.10.2016 in der schaelpic photokunstbar, Köln 30. August 2016

Posted by Martin Frech in Foto-Ausstellung, Foto-Projekt, Fotoausstellung, gute Idee, schaelpic photokunstbar.
Tags: , , ,
add a comment

Michael Marten zeigt in seiner Serie „Sea Change“, wie die Gezeiten das Aussehen der Küste Großbritanniens täglich verändern. Wir sehen Strände und Gezeitentümpel, Schlick und natürliche Häfen nur vorübergehend — bei Ebbe; wenn das Meer zurückkommt, ist alles wieder verschwunden. (zu sehen vom 16.09. bis 28.10.2016 in der schaelpic photokunstbar, Köln)

aus: Michael Marten: Sea Change

Marten begann 2003 mit diesem Fotoprojekt. Als er die Küste bei Berwickshire erkundete, fotografierte er einen kleinen Hafen. Er war fasziniert von einer Reihe zahnartiger Felsen, in der Gegend bekannt als „Ufer-Ziegen“, die bei Flut verschwanden. Bei der Durchsicht seiner Filme fiel ihm auf, dass er die selbe Ansicht bei Ebbe und Flut aufgenommen hatte. Ihn begeisterte, wie die ansteigende Flut radikal die Perspektive auf und das Gefühl für die Landschaft verändert.

Neun Jahre lang hat Marten an dieser Serie gearbeitet. Sie besteht aus Bildpaaren, von denen jedes zwei Zeitpunkte festhält, indem zwei durch die Gezeiten bedingte Zustände der Landschaft zu sehen sind. Marten hat die Dyptichen im zeitlichen Abstand von sechs oder 18 Stunden jeweils vom selben Standpunkt aus aufgenommen. Die überraschenden Bildpaare veranschaulichen den dynamischen Zustand dieser Landschaft.

aus: Michael Marten: Sea Change

Ein Aspekt der Faszination dieser Arbeit ist das Nebeneinander der jeweils gleichen Ansichten bei Ebbe und Flut. Dies ermöglicht es herauszufinden, was sich durch die Gezeiten ändert und was nicht.

Für „Sea Change“ hat Marten die knapp 18000 km lange britische Küste in die vier Bereiche Südwest, Nordwest, Nordost und Südost eingeteilt. Er hat ein umfangreiches Werk geschaffen, das die Vielfalt der britischen Küste dokumentiert: von Strandpflanzen über Felsformationen und unberührte Sandufer zu Industriegebieten. Sein fotografisches Doppel-Portrait der maritimen Landschaft verdeutlicht effektvoll die Gezeiten.

Biographie

Michael Marten hat beruflich und privat mit Fotografie zu tun seit er als Jugendlicher zu fotografieren begann. Seine erste Anstellung hatte er als Autor von Bildunterschriften für die Agentur „Camera Press syndication“. 1979 gründete er die „Science Photo Library“, eine Bildagentur für Wissenschaft und Medizin. Marten hat als Mitautor und Bildredakteur an verschiedenen Büchern gearbeitet, u.a. „An Index of Possibilities“ (1974), „Worlds Within Worlds“ (1978), „The New Astronomy“ (1983) und „The Particle Odyssey“ (2002).

„Sea Change“ wurde in folgenden Institutionen gezeigt: Blue Sky Gallery (Portland, USA); Grazia Neri Gallery (Mailand); Libreria del Mare (Palermo) sowie Ringe Bibliotek, Denmark, als Teil des Fototriennale.dk Photography Festival; Oxo Gallery in London.

2011 gewann Sea Change den „LensCulture International Photography Award“ für das beste Portfolio und war im selben Jahr unter den Top-50 bei Critical Mass. „Sea Change“ wurde im Ag-Magazin, Mare, Focus Italy und in The Guardian’s Weekend Magazine veröffentlicht.

Sea Change: A Tidal Journey Around Britain by Michael Marten, 126 Seiten, 107 Farbfotografien, mit einer Einführung von Robert Macfarlane. Heidelberg: Kehrer, 2012 (vergriffen). Exemplare einer limitierten Sonderedition mit einem beigefügten Originalprint sind noch erhältlich.

(Übersetzung: Martin Frech, NzF)

pygame.CaotinaCam.Portrait.Martin() 7. Februar 2016

Posted by Martin Frech in Foto-Projekt, gute Idee.
Tags: , ,
add a comment


import pygame.camera
...
cameras = pygame.camera.list_cameras()
self.CAM = pygame.camera.Camera(cameras[0], self.SIZE)
self.CAM.start()
...
img = self.CAM.get_image()
...
pygame.image.save(self.SURF, path + name)

pygame.CaotinaCam.Portrait.Martin
pygame.CaotinaCam.Portrait.Martin()

 


(Ich weiß, die Werbung nervt. Und ich kann nicht einmal entscheiden, was hier gezeigt wird.)

Pinhole Selfies 26. Mai 2015

Posted by Martin Frech in Events, gute Idee, Photo: Frech.
Tags: , , , , , , , , , , ,
add a comment

Martin Frech: Tableau aus vier Selfies (2015-04-26)
Martin Frech: Tableau aus vier Selfies (2015-04-26)

(anlässlich des Worldwide Pinhole Photography Day (wppd)
Technik: Merlin PaintCanCam aus der Hand, Belichtungszeit nach Gefühl, Ilford-FP4-Plus-Planfilme, entwickelt in Diafine, Kontaktabzüge auf Fomaspeed Variant 311 FB, selengetont)

Meine bisherigen Beiträge zu Worldwide Pinhole Photography Days:
2009, 2008, 2007, 2006, 2005.

 

wppd [Illustration (c) Jonathan Frech]
Illustration: (c) Jonathan Frech 
 
 


(Ich weiß, die Werbung nervt. Und ich kann nicht einmal entscheiden, was hier gezeigt wird.)

26. April 2015: Worldwide Pinhole Photography Day 9. April 2015

Posted by Martin Frech in Events, gute Idee, Technik.
Tags: , ,
add a comment

Worldwide Pinhole Photography Day
Illustration: Ximena Astudillo Delgado (via pinholeday.org)

 
 


(Ich weiß, die Werbung nervt. Und ich kann nicht einmal entscheiden, was hier gezeigt wird.)

Blick in mein Archiv: Berlin, September 1987 2. Januar 2015

Posted by Martin Frech in 2007, Blick in mein Archiv, gute Idee, Jedes Foto ist historisch, Photo: Frech.
Tags: , , , , , , , , ,
add a comment

(c) Martin Frech: Mauer (Kreuzberg), Berlin, September 1987
Mauer (Kreuzberg), Berlin, September 1987
© 1987 Martin Frech Fotografie

 
 


(Ich weiß, die Werbung nervt. Und ich kann nicht einmal entscheiden, was hier gezeigt wird.)

Jörg M. Colberg: Conversations with Photographers 18. November 2011

Posted by Martin Frech in Foto-Buch, gute Idee.
Tags: , , , , , ,
add a comment

Jörg M. Colberg, gelernter und promovierter Astrophysiker, ist der Macher von „Conscientious“, einem vielbeachteten Weblog zu zeitgenössischer künstlerischer Photographie.(1)

„Conscientious“ existiert seit über neun Jahren. Seit etwa fünf Jahren publiziert Coolberg regelmäßig Interviews mit Photographen, etwa 90 sind inzwischen online.

Die meisten Interviews entstehen schriftlich, indem der Autor die Fragen per E-Mail an den Photographen schickt und, basierend auf den schriftlichen Antworten, entsprechend nachhakt. Dieser Form des Interviewens fehlt die Spontaneität von Gesprächen, sie geht dafür eher in die Tiefe, da der Gesprächspartner länger über seine Antworten nachdenken kann. Um diesen Aspekt zu betonen, nennt Jörg M. Colberg seine Interviews Conversations. Seltsam, da es sich ja gerade nicht um Gespräche handelt.

In diesem Jahr hat Colberg begonnen, ausgewählte Interviews auf Papier zu veröffentlichen. Als Mehrwert gegenüber der online-Version des jeweiligen Interviews gibt es im Buch ergänzende Texte oder neu geführte Gespräche, die nicht online zugänglich sind.

Der erste Band der geplanten Reihe bringt Konversationen mit Brian Ulrich, Hellen van Meene und Christopher Anderson.(2)

Das Interview mit dem amerikanischen Photographen Ulrich ist von 2006, als Ergänzung gibt es ein weiteres Gespräch, das Colberg im März 2011 via Skype geführt hat. Beide Texte habe ich mit Interesse gelesen, da ich Brian Ulrichs Arbeiten seit langem sehr schätze (für meine Serie Eine Allegorie des Urbanen war ich ja in ähnlichen Einrichtungen unterwegs wie er für Copia).

Für mich überraschend, verbat sich die niederländische Künstlerin Hellen van Meene im Interview vom März 2011 Fragen zur Porträt-Photographie mit Photomodellen; das seien nicht mehr ihre Motive, ein Ding von früher. Stattdessen erzählt sie, wie sie über das Photographieren von Hasen zu den Hunde-Porträts kam — nicht so meins, aber interessant.

Das Gespräch mit Christopher Anderson von 2009 kannte ich schon. Dessen „Film-„Buch Capitolio mit den Venezuela-Photos aus den Jahren 2004–2008 liegt schon lange auf meinem Schreibtisch und ich habe den Plan noch nicht aufgegeben, hier darüber zu schreiben. Im etwas kurz geratenen Interview-Nachtrag von 2011 redet Anderson über seine ebook- und Multimedia-Pläne.

Jörg M. Colbergs Idee, seine Interviews nun auch als Broschüren zu veröffentlichen, ist gut. Die Auswahl der Gesprächspartner im vorliegenden ersten Band spannt einen weiten Bogen künstlerischer Positionen. Die schmalen Bändchen im Postkarten-Format sind zurückhaltend gestaltet und zeigen keine Bilder — Text pur in einem portablen Format; die alte Reclam-Idee. Der Preis von $12,50 (inkl. Versand) ist noch in Ordnung.

(1) http://jmcolberg.com/weblog/
(2) Jörg M. Colberg: Conversations with Photographers. [Vol. 1] Brian Ulrich, Hellen van Meene, Christopher Anderson. Northampton, Mass.: Silver Rocket Press, 2011. 54 Seiten. Ohne ISBN. Bezug via http://jmcolberg.com/weblog/conversations/ (2011-11-18)

jährlich ein weiter Weg für ein Bild 16. Oktober 2011

Posted by Martin Frech in Foto-Projekt, gute Idee.
Tags: , , , , ,
add a comment

An der Steilküste der kleinen dänischen Insel Æbelø wuchs einst ein Weißdorn. 1997 verlor er den Halt und rutschte ab.
Seit 1972 fotografiert Heinrich Rathje diesen Weißdorn regelmäßig. Einfach so, zu seinem privaten Vergnügen.
In der Zeit vom 15.09.2011 ist die Geschichte nachzulesen (1), dort sind auch 24 der Rathje’schen Baum-Bilder abgedruckt. Die komplette Serie ist auf der Web-Seite des Fotografen zu sehen.

(1) „Ein Baum von einem Kerl“ von Arne Rautenberg. In: Die Zeit Nr. 38 vom 15.09.2011, S. 89. Online: http://www.zeit.de/2011/38/Mann-und-Baum (2011-10-16)

Termin: Worldwide Pinhole Photography Day 2009 14. März 2009

Posted by Martin Frech in Events, gute Idee.
Tags: , , ,
add a comment

Worldwide Pinhole Photography Day 2009
Poster by Aga Kluska

–> How to Participate

Meine bisherigen Beiträge: 2008, 2007, 2006, 2005.

Tobias Kern: Kaffeehäuser | Einladung 16. September 2008

Posted by Martin Frech in Events, gute Idee.
Tags: , , , , , ,
2 comments

Ausstellung im Rahmen der 19. Internationalen Photoszene Köln

Auf der Terrasse nur Kännchen!
Cafés und Konditoreien der 50er- bis 70er-Jahre
von Tobias D. Kern (Photos) und Barbara Kerbusk (Dokumentation)

Noch gibt es sie, die charmanten, aber ein wenig angestaubten „Oma–Cafés“. Doch wie lange noch? Sie werden verdrängt von Starbucks & Co.

Gastraum des Café Overbeck, Essen
Gastraum des Café Overbeck, Essen
Photo © Tobias D. Kern, Köln

„Gerade noch rechtzeitig haben wir erkannt, dass da ein Stück bundesdeutscher Alltagsgeschichte still und unbemerkt verschwindet“, sagt Tobias D. Kern, Photograph und einer von drei Geschäftsführern der Kölner Medienagentur „Atelier für Mediengestaltung“, der zusammen mit der Sozialarbeiterin Barbara Kerbusk das Projekt realisiert hat.

Der formale Aufbau der 20 Serien ist immer gleich. Gastraum, Kuchentheke, Hausspezialität, Backstube, Inhaber-Portrait, Außenansicht. Das Format: Großbild, schwarzweiss, handvergrößert — jedoch nicht in Kaffe entwickelt.

Gastraum des Café Schlechtriemen, Köln
Gastraum des Café Schlechtriemen, Köln
Photo © Tobias D. Kern, Köln

Die Einzelbilder wirken auf den ersten Blick unspektakulär. Nimmt man sich ein wenig Zeit und betrachtet die Bilder genauer, erzählen sie ihre Geschichten und man entdeckt sie: liebevolle Relikte aus fast vergangenen Zeiten. Lampen, Tapeten, Mobiliar. Alles echt. Ehrlich. Kein Retrodesign aus der Retorte. Ein Stück Apfeltorte gefällig? — Klar doch. Aber bitte mit Sahne!

Gastraum des Café Wahl, Bad Kreuznach
Gastraum des Café Wahl, Bad Kreuznach
Photo © Tobias D. Kern, Köln

Ein Beitrag wider die Fastfood-Kultur — Gefördert vom Kulturwerk der VG BILD-KUNST, Bonn.

Ausstellungsort:
Atelier für Mediengestaltung
Schanzenstraße 27
51063 Köln
Tel. (02 21) 6 11 09 35
Ausstellungsdauer:
22. September bis 7. November 2008
(Mo. bis Fr., 10 bis 18 Uhr)
Eröffnung der Ausstellung am Montag, 22. September 2008 um 18.00 Uhr
Erweiterte Öffnungszeiten am Photokina-Wochenende:
Samstag, 27.09.2008, von 12.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 28.09.2008, von 12.00 bis 18.00 Uhr

Rahmenprogramm zur Eröffnung:
Engelbert Schlechtriemen, Konditormeister und Vorsitzender der Standortgemeinschaft Kalk e.V., spricht am Beispiel der Kölner Cafés und Konditoreien über den Strukturwandel in unseren Städten und hat eine SÜSSE ÜBERRASCHUNG im Gepäck.

weitere Informationen: http://www.afm-koeln.de/ausstellung/kaffee.php