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Mosaify Image Filter 15. August 2017

Posted by Martin Frech in Foto-Projekt, Technik.
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Guest post written and illustrated by Jonathan Frech

Abstract.
Dieses Python-Programm mosaifiziert ein gegebenes Bild. Dieser Effekt wird dadurch erreicht, dass pseudozufällige Strecken gezeichnet werden, welche durch ihre Schnittpunkte Polygone definieren. Eben diese werden anschließend mit den Farbdaten des ursprünglichen Bildes gefüllt. (Quelltext via pastebin)

This Python program mosaifies a given image. By pseudo-randomly drawing lines, polygons are defined which are then filled with the original image’s colors. (Sourcecode via pastebin)

Mosaify is an image filter written in Python 2.7 utilizing the Python Imaging Library. It takes in an input image and outputs a mosaified version of it.
Starting with a blank canvas the size of the original image, lines are randomly drawn, which will most likely intersect to form polygons of different sizes and shapes. Said polygons are filled with the original image’s color at each polygon’s most top-left pixel position.
As a final touch, the lines drawn at the beginning are filled in with one pseudo-randomly chosen surrounding pixel. Because of this, edges are a bit frazzled.
Other appearences can be achieved by changing parameters n and k, which define the number of lines drawn and their distribution (both floating-point numbers larger than zero, by default n = 5 and k  = 1). It may also help to run the filter a few times to get a visually pleasing output, as the polygons are pseudo-randomly determined.

The program usage is as follows: python mosaify.py <image file name> [n] [k]

Martin and ivy, mosaified with n = 5 und k = 1
Martin and ivy,
mosaified with n = 5 und k = 1 (which are the default parameters)

Martin and ivy, mosaified with n = 10 und k = 1Martin and ivy,
mosaified with n = 10 und k = 1

Martin and ivy
Martin and ivy, before processing

Images and text © 2017 Jonathan Frech, J-Blog

 


(Ich weiß, die Werbung nervt. Und ich kann nicht einmal entscheiden, was hier gezeigt wird.)

Kodak Kodacolor VR, abgelaufen 07/1988 vs. Kodak Portra 160 30. Juni 2017

Posted by Martin Frech in Film, Technik.
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Abstract.
On the occasion of Expired Film Day I did a comparison of the two color negative films
Kodacolor VR 100 (expired since july 1988) and Kodak Portra 160.
According to the proven role of thumb I lowered the EI for the Kodacolor by 3 stops to ISO 12/12°.
I developed both films together in the same small tank (process C-41).
After enlarging both negatives on
Kodak Endura (RA-4), I was really surprised by the outcome of the expired film. The problem in such a case is that you cannot manipulate the contrast: the chemistry is standardized RA-4 and with respect to the paper you no longer have a choice between different gradations.
If the negatives are scanned, the contrast can be compensated well — the long expired
Kodacolor VR film’s quality strikes me.


Am 15. März wurde bereits zum dritten Mal der Expired Film Day (EPD; #ExpiredFilmDay) begangen. Zwar wollte ich mich nicht mit einer Einsendung daran beteiligen — der EPD war für mich jedoch ein Anlass, in eine meiner Schachteln mit abgelaufenen Filmen zu greifen und ein Portrait zu fotografieren.

Sammlung abgelaufener Filme (Foto © Martin Frech)
Eine meiner Schachteln mit den abgelaufenen Filmen, die ich nicht kühl lagere.

Ich habe mich für eine Rolle des Farbnegativfilms Kodacolor VR entschieden, die bereits im Juli 1988 abgelaufen war (und spätestens seit damals nicht mehr kühl gelagert wurde):

Kodak Kodacolor VR 100 aus den 1980er-Jahren. (Foto © Martin Frech)
Kodak Kodacolor VR 100 aus den 1980er-Jahren.

Abgelaufene Filme sollte man länger belichten als frische — als Faustregel gilt, pro Dekade mit der halben Empfindlichkeit zu rechnen. Daher habe ich den Kodacolor VR 100 mit einem EI von 12° DIN belichtet (statt 21°).

Parallel zum Kodacolor habe ich in einem zweiten Magazin die gleichen Motive auf frischen Kodak Portra 160 (EI 21° DIN) fotografiert.

Beide Filme habe ich gemeinsam in der selben Dose im C-41-Prozess entwickelt.
Das Negativ des alten Films sieht grundsätzlich brauchbar aus —

Die Negative der Filme Kodak Kodacolor VR (li.) und Kodak Portra 160 (re.) auf der Leuchtplatte. (Foto © Martin Frech)
Die Negative der Filme Kodak Kodacolor VR (li.) und Kodak Portra 160 (re.) auf der Leuchtplatte.

doch besteht es auch die Puddingprobe? Negative sind schließlich zum Umkopieren da.

Ich habe also beide Negative konventionell auf Kodak-Endura-Papier (30×40 cm) vergrößert — die Performance des überlagerten Films hat mich dabei wirklich überrascht.

Das Kodacolor-Negativ habe ich 32 s lang belichtet mit einer Y-M-Filterung von 63-118, das Portra-Negativ etwa halb so lange und 92-115 gefiltert.

Das Problem ist in einem solchen Fall, dass man beim Farbvergrößern keinen Einfluss auf den Kontrast nehmen kann: die Chemie ist standardisiert RA-4 und hinsichtlich des Papiers hat man heutzutage keine Wahl mehr zwischen verschiedenen Gradationen.

Repros meiner Vergrößerungen (optisch, Kodak Endura, RA-4) von den Kodak-Kodacolor-VR- (li.) und Kodak-Portra-160-Negativen. Foto © Martin Frech
Repros meiner Vergrößerungen (optisch, Kodak Endura, RA-4) von den Kodak-Kodacolor-VR- (li.) und Kodak-Portra-160-Negativen.

Scannt man die Negative, kann man den Kontrast gut ausgleichen; der seit 30 Jahren überlagerte Kodacolor-VR-Film schlägt sich wacker:

Scan vom Kodak-Kodacolor-VR-Negativ (Foto © Martin Frech)
Scan vom Kodak-Kodacolor-VR-Negativ

Überrascht war ich von der Auflösung des Kodacolor VR; aber beim VR wurde ja auch die damals neue T-Grain-Emulsion verwendet. Vielleicht fotografiere ich zum Vergleich noch einen meiner alten Kodacolor-II-Filme (konventionelle Emulsion, aber schon C-41) oder scanne ein altes Negativ.


Scan vom Kodacolor-VR-100-Negativ, 100%-Ausschnitt, ungeschärft

Und so sehen die Scans des Portra-Negativs aus:

Scan vom Kodak-Portra-160-Negativ (Foto © Martin Frech)
Scan vom Kodak-Portra-160-Negativ


Scan vom Portra-160-Negativ, 100%-Ausschnitt, ungeschärft

 
 


(Ich weiß, die Werbung nervt. Und ich kann nicht einmal entscheiden, was hier gezeigt wird.)

Kodak Endura vs. Fujifilm Crystal Archive 23. Mai 2017

Posted by Martin Frech in Technik.
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Abstract.
Since using Kodak’s Endura paper (1), I have regularly wondered about the high Y-M filter values. Recently, I tried Fujifilm’s Crystal Archive paper (2) and suddenly had filter values in the ‘usual’ area. When I looked at the papers prior to development, I knew why: Kodak coats its paper with an orange layer, whereas Fuji colors its paper blue. Why? I don’t know. In everyday life it does not matter: With regard to the image results I see no difference between the two papers.

Seit ich auf Kodaks Endura-Papier (1) vergrößere, habe ich mich regelmäßig über die hohen Y-M-Filterwerte im 100er-Bereich gewundert.
Kürzlich habe ich Fujifilms Crystal-Archive-Papier (2) ausprobiert und hatte plötzlich Filterwerte im ‚üblichen‘ 60er-Bereich.
Als ich mir unentwickelte Papierbögen anschaute, wusste ich, warum:

Martin Frech: Kodak Endura und Fujifilm Crystal Archive
Die Papiere von Kodak und Fuji haben vor der Entwicklung unterschiedlich gefärbte Schichten.
Foto: © Martin Frech, 2017

Hat es einen Grund, dass Kodak orange beschichtet und Fuji blau? Ich weiß es nicht; im Alltag ist es auch egal.
Eventuell ist das Fujifilm-Papier vorteilhaft, wenn man sehr hohe Y+M-Filterdichten benötigt, da man beim Arbeiten mit dem Endura-Papier ja früher am Anschlag ist. Mir ist dieser Fall jedoch noch nicht untergekommen.

Hinsichtlich der Bildergebnisse sehe ich jedenfalls keine Unterschiede zwischen beiden Papieren.
Für mich fühlt sich das Kodak-Papier jedoch etwas voluminöser und einen Tick weniger nach Plastik an als das Fuji-Pendant. Außerdem ist mein Kodak-Papier — von Nordfoto von der Rolle konfektioniert — verso blank, während das ebenfalls dort geschnittene Crystal Archive rückseitig bedruckt ist.
Für mich Gründe genug, bei der Farbpapier-Wahl Kodak treu zu bleiben.

(1) Kodak Professional Endura Premier Paper. Kodak technical data E-4070. Online verfügbar: http://imaging.kodakalaris.com/sites/prod/files/files/resources/paper-endura-techpub-e4070.pdf [2017-05-23]
(2) Fujicolor Crystal Archive Paper. Fujifilm Product Imformation Bulletin AF3-198E. Online verfügbar: https://www.fujifilm.eu/fileadmin/product_migration/generic/files/files/Fujicolor_Crystal_Archive_Paper_02.pdf [2017-05-23]

 


(Ich weiß, die Werbung nervt. Und ich kann nicht einmal entscheiden, was hier gezeigt wird.)

Kodak Xtol und Agfa Rodinal nach Rollei Retro 400S 28. April 2017

Posted by Martin Frech in Technik.
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Kodak Xtol 1+1 nach der Entwicklung eines Rollei-Retro-400S-Rollfilms.


Original Agfa Rodinal 1+25 nach der Entwicklung eines Rollei-Retro-400S-Rollfilms.
 

 


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Marktübersicht Baryt-Fotopapiere 10/2016 19. Oktober 2016

Posted by Martin Frech in Markt, Technik.
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Aktuell gibt es zwölf (zumindest dem Namen nach) verschiedene Baryt-Fotopapiere (kontrast­variabel, glänzend) auf dem deutschen Markt. Sieben davon werden — teils im Auftrag — von Harman in England produziert; der Rest kommt von Foma und Adox.
Die Preise sind in den letzten Jahren erfreulich stabil.

In einer Übersicht habe ich die Marktsituation abgebildet, mitsamt den Nettopreisen ausgewählter deutscher Lieferanten und den Preisänderungen gegenüber dem Vorjahr für die 24×30-Größe.

Martin Frech: Marktübersicht Baryt-Fotopapiere 10/2016

–> Download meiner Marktübersicht Barytpapiere 10/2016 (pdf-Datei).

–> Mission: analog ≠ retro

 
 


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OT: Extension für InDesign CC installieren (OS-X) 19. Mai 2016

Posted by Martin Frech in Technik.
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Mit CC 2015 hat Adobe den Extension Manager CC aufgegeben. Will man Erweiterungen von Drittanbietern installieren, steht man daher erstmal im Regen. Zwar gibt es die OpenSource-Alternative ZXPInstaller(1) — unter OS X 10.11.2 hat dieses Programm bei mir auch funktioniert, unter 10.10.2 allerdings nicht.

Netterweise schreibt der Entwickler auf der erwähnten github-Seite(1), dass sein Programm letztlich auch nur ein Adobe-Kommandozeilen-Programm nutzt (es handelt sich wohl um ExManCmd(2)). Also kann man die Installation der Erweiterung auch händisch erledigen (auf eigene Gefahr):

  1. Download https://www.adobeexchange.com/ExManCmd_mac.zip und auspacken
  2. Die Erweiterung der Einfachheit halber in ebendiesen Ordner kopieren.
  3. InDesign beenden
  4. Auf der Kommandozeile in diesen Ordner wechseln und sudo ./MacOS/ExManCmd --install Erweiterung.zxp ausführen.

Bei mir hat das jedenfalls funktioniert.
(Deinstallieren habe ich nicht probiert, das sollte aber wie oben beschrieben mit --remove 'Name der Erweiterung' klappen.)

(1) https://github.com/CreativeDo/ZXPInstaller [2016-05-19]
(2) https://helpx.adobe.com/extension-manager/using/command-line.html [2016-05-19]

 
 


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26. April 2015: Worldwide Pinhole Photography Day 9. April 2015

Posted by Martin Frech in Events, gute Idee, Technik.
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Worldwide Pinhole Photography Day
Illustration: Ximena Astudillo Delgado (via pinholeday.org)

 
 


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Marktübersicht Baryt-Fotopapiere 10/2014 30. Oktober 2014

Posted by Martin Frech in Markt, Technik.
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Aktuell gibt es zwölf (zumindest dem Namen nach) verschiedene Baryt-Fotopapiere (kontrast­variabel, glänzend) auf dem deutschen Markt. Sieben davon werden — teils im Auftrag — von Harman in England produziert; der Rest kommt von Foma und Adox.
Die Preise sind gegenüber 2013 unverändert.

Ilford hat das Multigrade IV FB zum Multigrade FB Classic upgegraded; versprochen werden schärfere Bilder, eine höhere Maximaldichte und — was mich besonders freut — eine um 50% verkürzte Auswässerungs­zeit. Der Werbezettel(1) listet weitere Verbesserungen auf, das Datenblatt(2) ist aktualisiert.
Wer hat schon Erfahrungen mit dem neuen Papier? Über Kommentare freue ich mich!

Das „Kentmere Fineprint VC Baryt“ ist jedoch nicht mehr auf dem Markt. Als Ersatz bietet sich Harmans neues „Multigrade FB Cooltone“(3) an, das mit 1,68 € leider 70 Cent teurer ist als das Kentmere-Papier vom letzten Jahr. Ob es um so viel besser ist als das von mir geschätzte Kentmere-Papier, wage ich zu bezweifeln; der Markt halt.

In einer Übersicht habe ich die Marktsituation abgebildet, mitsamt den Preisen ausgewählter deutscher Lieferanten und den Preisänderungen gegenüber dem Vorjahr für die 24×30-Größe.

–> Download meiner Marktübersicht Barytpapiere 10/2014 (pdf-Datei).

Haben Sie diesen Beitrag gerne gelesen? Mussten Sie schmunzeln oder haben Sie etwas Interessantes erfahren? –> So unterstützen Sie diesen blog.

(1) „ILFORD MULTIGRADE FB CLASSIC PAPIER“ online: www.ilfordphoto.com/Webfiles/201312313219290.pdf [2014-10-30]
(2) „TECHNICAL INFORMATION MULTIGRADE FB CLASSIC“ online: www.ilfordphoto.com/Webfiles/2013116121925810.pdf [2014-10-30]
(3) „TECHNICAL INFORMATION MULTIGRADE FB COOLTONE“ online: www.ilfordphoto.com/Webfiles/20131161220152705.pdf [2014-10-30]
 

Martin Frech: 29. Januar 2007, Berlin | 1. Februar 2007, Berlin (aus "Jedes Foto ist historisch", 2007/2014)

29. Januar 2007, Berlin | 1. Februar 2007, Berlin (Diptychon)
aus „Jedes Foto ist historisch“, 2007/2014
(c) Martin Frech
(Neopan-1600-Negative vergrößert auf 30×40-Adox Fine Print Variotone Premium)

 
 


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Worin besteht die Relevanz emulsionsbasierten Fotografierens? 29. September 2014

Posted by Martin Frech in Gedanken, Markt, schaelpic photokunstbar, Technik.
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Foto- und Medienkünstler, die emulsionsbasiert arbeiten, haben zunehmend Probleme mit der Materialbeschaffung.

Sie haben gegenüber den Kollegen in den anderen Sparten — beispielsweise den Malern oder Bildhauern — das Problem, dass sie am Tropf einer Industrie hängen. Und zwar einer Industrie, die mit der angewandten Fotografie und den Vorführkopien des Kinos groß geworden ist. Zu groß für heutige Verhältnisse.

Die angewandten Fotografen sind umgestiegen und im Kino werden Bilder aus Daten projiziert. Jetzt reicht die Material-Nachfrage der Fotokünstler offenbar nicht, um die industrielle Produktion zu finanzieren. Also verschwinden die Produkte vom Markt.

Die Künstler haben jedoch ernsthafte Gründe, an ihrem Material festzuhalten.
Was tun, wenn man weiterhin emulsionsbasiert arbeiten will?

Judith Joy Ross hat mit der Schwarzweiß-Fotografie aufgehört, als ihre Vorräte an Auskopierpapier aufgebraucht waren. Manfred Hamm hört mit der Farbfotografie auf, weil sein bevorzugtes Diamaterial nicht mehr erhältlich ist.

Eine andere Möglichkeit ist, sich von Industrieprodukten unabhängig zu machen; wie beispielsweise die Kollegen von der Nassplatten-Fraktion, die ihr Material selbst beschichten oder Lomig Perrotin, der in Frankreich primitive Rollfilme selbst herstellt.

Eine weitere Möglichkeit wären staatliche Subventionen zum Erhalt der Film- und Fotopapierproduktion.

Das — und den Welterbe-Titel für den fotochemischen Film — fordert beispielsweise die Medienkünstlerin Tacita Dean. Denn wenn eine Filmfabrik erst abgewickelt ist, wären die Schwierigkeiten enorm, die Produktion wieder neu zu starten.

Als ob das Materialproblem nicht schon schlimm genug wäre, habe ich zudem von Kollegen gehört, die sich für das Festhalten an ihrer Arbeitsweise rechtfertigen müssen. Im Sinne von: steig‘ doch endlich um — digital ist doch eh‘ viel besser.

Wäre es nicht sinnvoller, die Kollegen in ihrem Tun zu bestärken: „Don’t kill film, shoot it“ — und sich nebenbei dafür einzusetzen, dass diese Kulturtechnik erhalten bleibt?

Worin besteht heute die Relevanz emulsionsbasierten Fotografierens?

(Aus meiner Einführung zur Podiumsdiskussion „Silber gegen Bytes“ im Museum für angewandte Kunst Köln am 19.09.2014.)

Silber und Bytes | Silber gegen Bytes: Podiumsdiskussion
Silber und Bytes | Silber gegen Bytes; Podiumsdiskussion: Rolf Sachsse (HBKsaar Saarbrücken), Reinhard Matz (Fotograf, Autor und Künstler aus Köln), Miriam Halwani (Museum Ludwig), Thomas Bachler (Künstler aus Dresden) (v.li.).
Foto: Markus Bollen

 
 


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Marktübersicht Negativ-Filmentwickler Juli 2014 29. Juli 2014

Posted by Martin Frech in Film, Markt, Technik.
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Ich habe eine Übersicht erstellt zu den gängigen Negativ-Filmentwicklern.
In der Tabelle (Klick ins Vorschaubild) finden sich die Durchschnittspreise der drei Lieferanten Fotoimpex, Macodirect und Nordfoto (Stand 29.07.2014).
Weiterhin habe ich die Kosten pro Arbeitslösung (500 ml) für die gängigen Verdünnungen ausgerechnet.

Martin Frech: Marktübersicht Filmentwickler 7/2014

Die Aufstellung zeigt, dass man mit den Entwicklern Adonal (≙ Rodinal) und Atomal 49 von Adox sowie HC-110, D76 und Xtol von Kodak am günstigsten arbeitet. Das ist erfreulich, da diese fünf für alle Alltagsaufgaben hervorragend geeignet sind.

(Die OpenOffice-Calc-Datei stelle ich Interessierten natürlich gerne zur Verfügung.)

Haben Sie diesen Beitrag gerne gelesen? Mussten Sie schmunzeln oder haben Sie etwas Neues erfahren? –> So unterstützen Sie diesen blog.

 
 


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