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Kodak Endura vs. Fujifilm Crystal Archive 23. Mai 2017

Posted by Martin Frech in Technik.
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seit ich auf Kodaks Endura-Papier (1) vergrößere, habe ich mich regelmäßig über die hohen Y-M-Filterwerte im 100er-Bereich gewundert.
Kürzlich habe ich Fujifilms Crystal-Archive-Papier (2) ausprobiert und hatte plötzlich Filterwerte im ‚üblichen‘ 60er-Bereich.
Als ich mir unentwickelte Papierbögen anschaute, wusste ich, warum:

Martin Frech: Kodak Endura und Fujifilm Crystal Archive
Die Papiere von Kodak und Fuji haben vor der Entwicklung unterschiedlich gefärbte Schichten.
Foto: © Martin Frech, 2017

Hat es einen Grund, dass Kodak orange beschichtet und Fuji blau? Ich weiß es nicht; im Alltag ist es auch egal.
Eventuell ist das Fujifilm-Papier vorteilhaft, wenn man sehr hohe Y+M-Filterdichten benötigt, da man beim Arbeiten mit dem Endura-Papier ja früher am Anschlag ist. Mir ist dieser Fall jedoch noch nicht untergekommen.

Hinsichtlich der Bildergebnisse sehe ich jedenfalls keine Unterschiede zwischen beiden Papieren.
Für mich fühlt sich das Kodak-Papier jedoch etwas voluminöser und einen Tick weniger nach Plastik an als das Fuji-Pendant. Außerdem ist mein Kodak-Papier — von Nordfoto von der Rolle konfektioniert — verso blank, während das ebenfalls dort geschnittene Crystal Archive rückseitig bedruckt ist.
Für mich Gründe genug, bei der Farbpapier-Wahl Kodak treu zu bleiben.

Abstract.
Since using Kodak’s Endura paper (1), I have regularly wondered about the high Y-M filter values. Recently, I tried Fujifilm’s Crystal Archive paper (2) and suddenly had filter values in the ‘usual’ area. When I looked at the papers prior to development, I knew why: Kodak coats its paper with an orange layer, whereas Fuji colors its paper blue. Why? I don’t know. In everyday life it does not matter: With regard to the image results I see no difference between the two papers.

(1) Kodak Professional Endura Premier Paper. Kodak technical data E-4070. Online verfügbar: http://imaging.kodakalaris.com/sites/prod/files/files/resources/paper-endura-techpub-e4070.pdf [2017-05-23]
(2) Fujicolor Crystal Archive Paper. Fujifilm Product Imformation Bulletin AF3-198E. Online verfügbar: https://www.fujifilm.eu/fileadmin/product_migration/generic/files/files/Fujicolor_Crystal_Archive_Paper_02.pdf [2017-05-23]

 


(Ich weiß, die Werbung nervt. Und ich kann nicht einmal entscheiden, was hier gezeigt wird.)

Plakatgestaltung und sw-Aufnahmen 20. Januar 2008

Posted by Martin Frech in Technik.
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1 comment so far

In Berlin hängen zur Zeit Plakate, die für ein Volksbegehren zum Erhalt des Flughafens Tempelhof werben. Ich habe diese Plakate im Straßenbild photographiert und war überrascht, als ich meine Negative sah: ein Teil der Texte fehlt.

Die Erklärung ist einfach. Die Gestalter haben nur auf die Farbwirkung geachtet und dabei zwei Farben gewählt, die Schwarz-Weiß-Filme gleich grau abbilden — die Schrift verschmilzt nahezu mit dem Hintergrund.
Wird das Farbbild in Photoshop mit der Standardfunktion in Graustufen umgewandelt, ist die Schrift sichtbar; wieder ein Beispiel dafür, dass dies der falsche Weg ist, ein klassisches Schwarz-Weiß-Bild zu simulieren.

Mögen folgende Bilder als Anregungen für Gestalter dienen, bei ihrer Arbeit auch auf die Kompatibilität mit klassischen Schwarz-Weiß-Filmen zu achten.

THF-Plakat, Rollei R3, EI 400, RHS
Werbeplakat für Volksbegehren, Leonorenstraße, Berlin-Lankwitz
Rollei R3, E.I. 27° DIN, Rollei RHS
Photo © Martin Frech, Berlin

THF-Plakat, Ilford HP5+, EI 400, Diafine
Werbeplakat für Volksbegehren, Leonorenstraße, Berlin-Lankwitz
Ilford HP5+, E.I. 27° DIN, BKA Diafine
Photo © Martin Frech, Berlin

THF-Plakat, D70
Werbeplakat für Volksbegehren, Leonorenstraße, Berlin-Lankwitz
Nikon D70
Photo © Martin Frech, Berlin

THF-Plakat, D70, grau
Werbeplakat für Volksbegehren, Leonorenstraße, Berlin-Lankwitz
Nikon D70, Graustufenbild mit Photoshop
Photo © Martin Frech, Berlin