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mattierte Bilder 27. Februar 2017

Posted by Martin Frech in Ärgernisse.
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Im amerik. Englisch steht der Begriff ‘mat’ u.a. für „das Passepartout“ (die Briten sagen dazu eher ‘mount’).

Wenn Zoe Leonard sagt: ‘… they’re not matted, …’ [1], bedeutet das nicht: „… sie sind nicht mattiert, …“ [2]. Leonard meint stattdessen, dass sie ihre Fotografien nicht im Passepartout präsentiert.

Also: Immer mitdenken, auch beim Lesen von Wikipedia-Texten.

[1] http://www.jca-online.com/leonard.html (2017-02-27)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Zoe_Leonard (2017-02-27)

 


(Ich weiß, die Werbung nervt. Und ich kann nicht einmal entscheiden, was hier gezeigt wird.)

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Pannen 30. Juli 2008

Posted by Martin Frech in Technik.
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omori hat auf fotografr.de damit begonnen, Berichte über Fehler und Missgeschicke beim Photographieren zu sammeln — damit andere daraus lernen können. Ob das funktioniert, weiß ich nicht — ich zumindest lerne effektiv leider eher aus eigenen Fehlern.
Die technischen Fehler/Pannen, über die ich berichten kann, sind der Hektik vor Ort geschuldet. Sie haben mich jedoch nur Zeit und Material gekostet; einen Job habe ich — tock-tock-tock — zum Glück bisher nicht vermasselt. Es ist ja oft möglich, mehrere Belichtungen zu machen und dazwischen die kritischen Punkte zu kontrollieren.

  • In seiner Einleitung schreibt omori vom „berühmten vergessenen Objekivdeckel, der aber in Realität wohl eher selten vorkommt“. Beim Arbeiten mit Sucherkameras kann das jedoch leicht passieren. Ich kann mich jedenfalls noch gut an eine Porträtsitzung erinnern, bei der mich der Porträtierte nach etlichen Aufnahmen auf eben diesen Umstand hinwies … peinlich.
  • Gelegentlich habe ich auch schon unabsichtlich mit offener Blende photographiert, weil ich nach dem Einstellen den Blendenhebel nicht auf Arbeitsblende umgeschaltet hatte.
  • Eine weitere Stolperfalle ist die fehlende Doppelbelichtungssperre bei Rollfilmrückteilen. Wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich den Film schon transportiert habe, gehe ich jedoch kein Risiko ein und verschwende lieber Filmmaterial.
  • Beim Photographieren mit der Holga habe ich mich auch schon am falschen Fensterchen orientiert und trotz fehlender Maske nur für 4,5×6 transportiert; das ist mir einmal passiert, seitdem ist der Schieber fixiert.
  • Ich kann mich auch an eine Situation erinnern, als ich mit der Digitalkamera photographierte und mir der eingebaute Blitz seltsam schwach vorkam; kein Wunder, war er doch als reiner Auslöse-Blitz konfiguriert.

Und sonst? Nie ohne Stativ und Ersatzkamera aus dem Haus gehen, immer genügend Batterien/Akkus mitnehmen, auch die Ladegeräte. Wenn’s geht, lieber ein Objektiv mehr einpacken: ich verwende beispielsweise selten ein Fischaugen-Objektiv, kann ich aber noch nach Jahren an den Job erinnern wo ich es gerne eingesetzt hätte, es aber nicht in der Tasche war, da ich Gewicht sparen wollte.

Bahnhof Nikolassee, Berlin; Photo (c) Martin Frech, Berlin
Photo © Martin Frech, Berlin