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Marktübersicht Baryt-Fotopapiere 10/2016 19. Oktober 2016

Posted by Martin Frech in Markt, Technik.
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Aktuell gibt es zwölf (zumindest dem Namen nach) verschiedene Baryt-Fotopapiere (kontrast­variabel, glänzend) auf dem deutschen Markt. Sieben davon werden — teils im Auftrag — von Harman in England produziert; der Rest kommt von Foma und Adox.
Die Preise sind in den letzten Jahren erfreulich stabil.

In einer Übersicht habe ich die Marktsituation abgebildet, mitsamt den Nettopreisen ausgewählter deutscher Lieferanten und den Preisänderungen gegenüber dem Vorjahr für die 24×30-Größe.

Martin Frech: Marktübersicht Baryt-Fotopapiere 10/2016

–> Download meiner Marktübersicht Barytpapiere 10/2016 (pdf-Datei).

–> Mission: analog ≠ retro

 
 


(Ich weiß, die Werbung nervt. Und ich kann nicht einmal entscheiden, was hier gezeigt wird.)

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Marktübersicht Farbnegativ-Filme (Aug. 2016) 28. September 2016

Posted by Martin Frech in Ärgernisse, Film, Markt.
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Im Zuge der Vorbereitungen für einen Workshop habe ich mir kürzlich eine Übersicht verschafft über die noch erhältlichen Farbnegativ-Filme für die bildmäßige Fotografie.
Auf den ersten Blick sieht das Angebot angenehm vielfältig aus. Klammert man jedoch den Junk aus und benötigt zusätzlich zu den Kleinbild- auch Roll- bzw Planfilme, sieht’s düster aus:
Fuji hat den Pro 160 kürzlich abgekündigt. Nun liefert nur noch Kodak 4×5″- bzw. 8×10″-Blattware; für brutto je etwa 5 € bzw. 25 € je Blatt.

Martin Frech, NzF: Marktuebersicht Farbnegativ-Filme (Aug. 2016)
 

–> Shoot film, don’t kill it: http://www.savefilm.org/

 
 


(Ich weiß, die Werbung nervt. Und ich kann nicht einmal entscheiden, was hier gezeigt wird.)

Marktübersicht Baryt-Fotopapiere 10/2014 30. Oktober 2014

Posted by Martin Frech in Markt, Technik.
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Aktuell gibt es zwölf (zumindest dem Namen nach) verschiedene Baryt-Fotopapiere (kontrast­variabel, glänzend) auf dem deutschen Markt. Sieben davon werden — teils im Auftrag — von Harman in England produziert; der Rest kommt von Foma und Adox.
Die Preise sind gegenüber 2013 unverändert.

Ilford hat das Multigrade IV FB zum Multigrade FB Classic upgegraded; versprochen werden schärfere Bilder, eine höhere Maximaldichte und — was mich besonders freut — eine um 50% verkürzte Auswässerungs­zeit. Der Werbezettel(1) listet weitere Verbesserungen auf, das Datenblatt(2) ist aktualisiert.
Wer hat schon Erfahrungen mit dem neuen Papier? Über Kommentare freue ich mich!

Das „Kentmere Fineprint VC Baryt“ ist jedoch nicht mehr auf dem Markt. Als Ersatz bietet sich Harmans neues „Multigrade FB Cooltone“(3) an, das mit 1,68 € leider 70 Cent teurer ist als das Kentmere-Papier vom letzten Jahr. Ob es um so viel besser ist als das von mir geschätzte Kentmere-Papier, wage ich zu bezweifeln; der Markt halt.

In einer Übersicht habe ich die Marktsituation abgebildet, mitsamt den Preisen ausgewählter deutscher Lieferanten und den Preisänderungen gegenüber dem Vorjahr für die 24×30-Größe.

–> Download meiner Marktübersicht Barytpapiere 10/2014 (pdf-Datei).

Haben Sie diesen Beitrag gerne gelesen? Mussten Sie schmunzeln oder haben Sie etwas Interessantes erfahren? –> So unterstützen Sie diesen blog.

(1) „ILFORD MULTIGRADE FB CLASSIC PAPIER“ online: www.ilfordphoto.com/Webfiles/201312313219290.pdf [2014-10-30]
(2) „TECHNICAL INFORMATION MULTIGRADE FB CLASSIC“ online: www.ilfordphoto.com/Webfiles/2013116121925810.pdf [2014-10-30]
(3) „TECHNICAL INFORMATION MULTIGRADE FB COOLTONE“ online: www.ilfordphoto.com/Webfiles/20131161220152705.pdf [2014-10-30]
 

Martin Frech: 29. Januar 2007, Berlin | 1. Februar 2007, Berlin (aus "Jedes Foto ist historisch", 2007/2014)

29. Januar 2007, Berlin | 1. Februar 2007, Berlin (Diptychon)
aus „Jedes Foto ist historisch“, 2007/2014
(c) Martin Frech
(Neopan-1600-Negative vergrößert auf 30×40-Adox Fine Print Variotone Premium)

 
 


(Ich weiß, die Werbung nervt. Und ich kann nicht einmal entscheiden, was hier gezeigt wird.)

Marktübersicht Negativ-Filmentwickler Juli 2014 29. Juli 2014

Posted by Martin Frech in Film, Markt, Technik.
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Ich habe eine Übersicht erstellt zu den gängigen Negativ-Filmentwicklern.
In der Tabelle (Klick ins Vorschaubild) finden sich die Durchschnittspreise der drei Lieferanten Fotoimpex, Macodirect und Nordfoto (Stand 29.07.2014).
Weiterhin habe ich die Kosten pro Arbeitslösung (500 ml) für die gängigen Verdünnungen ausgerechnet.

Martin Frech: Marktübersicht Filmentwickler 7/2014

Die Aufstellung zeigt, dass man mit den Entwicklern Adonal (≙ Rodinal) und Atomal 49 von Adox sowie HC-110, D76 und Xtol von Kodak am günstigsten arbeitet. Das ist erfreulich, da diese fünf für alle Alltagsaufgaben hervorragend geeignet sind.

(Die OpenOffice-Calc-Datei stelle ich Interessierten natürlich gerne zur Verfügung.)

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Marktübersicht Baryt-Fotopapiere 10/2013 31. Oktober 2013

Posted by Martin Frech in Markt.
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Aktuell gibt es zehn (zwölf) verschiedene Baryt-Fotopapiere (kontrastvariabel, glänzend) auf dem deutschen Markt. Sieben davon werden — teils im Auftrag — von Harman in England produziert; der Rest kommt von Foma und Adox.

In einer Marktübersicht habe ich dieses Angebot zusammengestellt, mitsamt den Preisen ausgewählter deutscher Lieferanten und den Preisänderungen gegenüber dem Vorjahr für die 24×30-Größe.

–> Download meiner Marktübersicht Barytpapiere 10/2013 (pdf-Datei).

Der Markt für Schwarzweißfilme: Ein kommentierter Überblick mit abschließender Handlungsempfehlung 28. Juli 2013

Posted by Martin Frech in Ärgernisse, Film, Gedanken, Markt, Technik.
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© 2013 Martin Frech, randgebiete.de (Kontakt)
Nachdruck oder Nutzung im Internet (vollständig oder teilweise) bitte nur nach vorheriger Rücksprache

Vor fünf Jahren habe ich mich in einem kurzen Text mit dem Markt für Schwarz­weiß­filme beschäftigt.(1) Anlass für diesen hier noch immer regel­mäßig nach­gefragten Beitrag waren damals Krisen­meldungen über Fujis Filmsparte.

Ganz abgesehen von den Dramen um Diafilme hat sich zwischenzeitlich auf dem sw-Film-Markt wieder einiges getan: Ferrania, Forte, Polaroid und Foto­kemika (Efke) haben komplett aufgegeben, Fuji hat den Neopan 1600 (gab es nur als KB) und den Neopan 400 als Rollfilm zu Grabe getragen, Kodak den Plus-X und den T-Max P3200, der Konica VX400 Monochrome war irgend­wann weg und auch um Fomas Fomapan 100 R gab es entsprechende Gerüchte.

Fujis Neopan 400 (KB) war zwischenzeitlich nicht mehr zu bekommen, letztes Jahr war er plötzlich wieder da. Nun nimmt Fuji diesen Film anscheinend ganz vom Markt(2) (und mutmaßlich mit dem Provia 400X bei der Gelegenheit auch den letzen verbliebenen hochempfindlichen Diafilm überhaupt) — vielleicht auch nur in den USA. Als Ersatz für den Neopan 400 wird in dem von einem Freestyle-Mitarbeiter veröffentlichten Fuji-Bulletin allen ernstes der Acros 100 empfohlen; ein Film mit einer komplett anderen Charakteristik.

Agfa hat in Leverkusen letztmalig 2005 die legendären Filme APX 100 und APX 400 gegossen. Das ist jetzt knapp acht Jahre her. Seitdem wird dieses Material als KB-Film verkauft. APX 400 war recht schnell ausverkauft — dieser Tage wird bekannt, dass nun auch die letzten Meter original Agfa-APX-100-Material verkauft sind. Die gekühlten Vorräte haben somit fast acht Jahre lang gereicht.

Lupus wird ab August unter dem APX-Traditionsnamen ein anderes Material (nur als KB) vertreiben.(3) Welcher „preiswerte Qualitätsfilm“ (Boeddecker) das sein wird, weiß ich leider nicht. Fotoimpex hat daraufhin erstmal die Preise für den echten APX 100 angehoben.

Juli 2013: Die letzten echten APX 100 im Drogeriemarkt (Foto: (c) Martin Frech)
Juli 2013: Die letzten echten APX-100-Filme im Drogeriemarkt
Foto: © Martin Frech

Seit Jahren ist regelmäßig von Herrn Boeddeckers Projekt zu lesen und zu hören, unter manufakturbedingungen den APX 400 wiederzubeleben. Daran wurde tatsächlich gearbeitet, ich habe 2010 auf der Photokina sogar ent­sprechende Muster gesehen. Das Projekt ist jedoch wohl (erstmal) vom Tisch. In seinem online-Forum schreibt Mirko Boeddecker im oben ange­gebenen Thread, dass sich das Projekt unter derzeitigen Markt­bedingungen nicht lohnen würde; angeblich hat er sogar den alten APX 100 bis zur jüngsten Preiserhöhung mit Verlust verkauft.

Zur Photokina 2012 hat Fotoimpex den panchromatischen Silvermax 100 eingeführt (nur KB), samt Spezialentwickler. Beworben wird das Produkt mit einem extra hohen Silbergehalt in der Emulsion. Wer den Film tatsächlich produziert und auf welcher Grundlage, bleibt ein Geheimnis. Mutmaßungen, es handele sich um Agfa-Scala-Restbestände, wurden dementiert.

Vor knapp einem Jahr hat Fotokemika aufgegeben. Die seitdem angebotenen orthopanchromatischen Efke-Filme (und somit auch die CHS-Filme von Foto­impex) sind nur Restbestände. Parallel zu seinem Silvermax will Foto­impex daher einen CHS100 II auf den Markt bringen, sogar „eine vollständige Formatabdeckung von 35mm über Rollfilme bis hin zu extra­großen Plan­filmen“(4) soll es geben. Woher der „neue“ Film kommt, ist aber auch schon wieder ein Geheimnis.

Dann gibt es Maco, die unter dem Rollei-Label alles mögliche vertreiben; vieles davon sind umkonfektionierte Luftbildfilme der Gevaert aus Belgien. (Gibt es eigentlich noch Luftbildfotografie auf Film?)
Weiterhin bereichern die Geschäftemacher der Lomographischen Gesellschaft den Markt mit ihren Eigenmarken — auch hier ist nicht wirklich klar, welches Material als Lady und Earl Grey verkauft wird.

Martin Frech: Im Flughafen Tempelhof, rot-cyan-Anaglyphen-Raumbild
Im Flughafen Tempelhof, Berlin (geschlossen seit 30.10.2008)
Raumbild (rot/cyan) | Fotos am 23.09.2007 auf APX 100: © Martin Frech

Es scheint also insgesamt noch ein so großer Markt für KB-Schwarzweiß­filme zu existieren, dass es sich lohnt, darum zu kämpfen; sogar als Zuschuss­geschäft in einer Mischkalkulation. Nur soviel ist sicher: wirklich neue Filme werden nicht mehr entwickelt.

Kürzlich hat Ferrania zwar bekanntgegeben, wieder in die Filmproduktion einsteigen zu wollen, erstmal jedoch nur mit den alten 21-DIN-Farb­emulsionen; möglicherweise allerdings in einer gewissen Formatvielfalt: „We think it is better to start revamping the very last produced emulsions. The first two that we will make are a color negative film derived from Ferrania Solaris FG-100 Plus (only for still photographs) and a professional color reversal film derived from Scotch Chrome 100. (…) We have the equipment to finish film in almost all photographic and motion picture formats: 110, 120, 126, 127, 135, 220, Super 8, Double 8, 16mm, 35mm and 70mm but at first we will put on line only the ones that are requested by the market.„.(5, Hervorhebung von mir)

Alles, was unter den diversen Handelsmarken (Adox, Bergger, Lomo, Orwo, Rollei, Spürsinn usw.) erscheint, stammt entweder aus Kühlhäusern oder ist umbenannte Ware von den verbliebenen Filmherstellern Fuji, Kodak, Harman, Foma, Gevaert und vielleicht Lucky. Möglich ist auch, dass sich jemand mit einem eigenen Rezept bei einer dieser Firmen seinen „eigenen“ Film machen lässt (in den dort technisch gegebenen Grenzen).

Nun ist umgelabeltes oder lohngefertigtes Filmmaterial ja nicht minder­wertig. Ein korrektes Datenblatt sollte es IMHO aber schon geben — doch schon das ist in diesem Segment leider nicht selbstverständlich.

Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen sehe ich jedoch zwei grund­sätzliche Probleme:

Man weiss zum einen nicht, wie lange die Filme in welchem Format am Markt bleiben. Es gibt es einige Beispiele aus den letzten Jahren die die dies­bezüglichen Versprechen entlarven. Meine Erfahrungen mit dem Rollei R3 habe ich in (6) beschrieben, der Lomography B&W 100 (mutmaßlich ein Shanghai GP3) war auch nicht allzulange erhältlich und aktuell sind z.B. Lomos sw-Filme auch nicht mehr zuverlässig als Rollfilme zu bekommen.

Zum anderen ist unklar, ob unter dem jeweiligen Label längerfristig das selbe Material verkauft wird, oder ob man plötzlich mit einer anderen Emulsion dasteht (siehe beispielsweise das Theater um die Quellen der verschiedenen Chargen des Rollei RPX 400).

Der Preis ist jedenfalls kein zuverlässiges Argument pro Handelsmarke, wie meine kleine Marktübersicht zeigt (Durchschnittspreise der Händler Foto­impex, Nordfoto und Macodirekt — ohne Berücksichtigung von Mengen­rabatten und Versandkosten — vom 26.07.2013):

Schwarzweiß-Kleinbildfilme (135-36)
21° DIN Brutto-
preis (€)
27° DIN (nominal) Brutto-
preis (€)
Adox Silvermax S/W 4,64    
Fomapan 100 Classic 3,33 Fomapan 400 Action 4,24
Ilford Delta 100 5,22 Ilford Delta 400 5,52
Ilford FP4 4,82 Ilford HP5 Plus 4,85
Kentmere 100 2,98 Kentmere 400 2,98
Kodak T-MAX 100 4,16 Kodak T-MAX 400 4,16
    Kodak Tri-X 400 4,22
Lomography Earl Grey B&W 100 6,63 Lomography Lady Grey B&W 400 6,63
Rollei RPX 100 3,23 Rollei RPX 400 3,23
Rollei Retro 80S 2,32 Rollei Retro 400S 3,23

Dass die Filme der Handelsmarken trotzdem ihre Abnehmer finden, hat wahrscheinlich damit zu tun, dass Kamerafilme für einen großen Teil der Käufer Lifestyle-Produkte sind und präzise Bildergebnisse nicht im Vordergrund stehen („lo-fi“).

Zudem wird häufig nicht mehr mit dem Ziel fotografiert, eine analoge Ver­größerung zu machen — vielen reicht das Digitalisat direkt vom Negativ. Dafür spricht auch, dass der Fotopapier-Markt noch über­sichtlicher ist als der für Negativfilme.(7)
Und wenn man gar nicht an einem in der herkömmlichen Bedeutung „guten“ Negativ interessiert ist, spielt die Erfahrung mit dem Material und die damit einhergehende Abhängigkeit von selbigem auch keine grosse Rolle.

Jedoch gibt es mit Kodak, Harman/Kentmere, Foma und Fuji noch Anbieter, die Filme nach eigenen Rezepten in kontinuierlicher Qualität selbst produ­zieren.

Zu den Herstellern Lucky (SHD 100, SHD 400), Shantou (Era PSS Pan 100) und Shanghai (GP3) aus China sowie Slavich und Tasma(8) aus Russland und eventuell weiteren habe ich leider keine näheren Informationen (Wolfgang Moersch bietet von Slavich das Bromportrait-Barytpapier an und Spürsinn verpackt angeblich russischen Film als Planfilme).

Ich kann es mitunter auch nicht lassen, Maco- oder Lomo-Filme auszu­probieren; beispielsweise weil Maco bis letztes Jahr noch 127er-Roll­filme geliefert hat (wahrscheinlich via Fotokemika/Efke) und weil von Lomo mit dem Orca wieder ein 110er-Kassettenfilm kam (möglicherweise via Filmotec/Orwo).

Für den Alltagsgebrauch kaufe ich jedoch ausschließlich Ware der Hersteller Kodak, Harman und gelegentlich Foma — aus folgenden Gründen:

  1. Diese Anbieter stellen qualitätsgesichert nicht nur 100-ASA-Material her, sondern auch lieferbares 400-ASA-Material.
  2. Deren Emulsionen sind meist sowohl in der Kleinbild- als auch der Rollfilm-Konfektionierung erhältlich, häufig auch als Planfilme.
  3. Eine mittelfristige Verfügbarkeit des Materials ist vergleichsweise sicher (früher wurden Filme sogar weiterentwickelt: siehe z.B. die bis 1931 zurückreichende Ahnenreihe des Ilford HP5+ oder die fast 60-jährige Geschichte des Kodak Tri-X).
  4. Ich bin unabhängig von einzelnen Händlern.

Ich weiss natürlich nicht, ob bei Kodak/Harman/Foma das jeweils komplette Programm kontinuierlich produziert wird, oder ob bei bestimmten Filmen nur Lagerbestände vermarktet werden (und wenn die weg sind, das Produkt ausgelistet wird, siehe aktuell Kentmere und das Kalttonpapier(9)).

Auch weiss ich, dass Kodak insgesamt ein Wackelkandidat ist. Es ist nicht aus­geschlossen, dass dort auch bei der Filmsparte ganz plötzlich der Stecker gezogen wird — wie bei der Filmfabrik Wolfen (1994), Agfa (2005), Forte (2007), Polaroid (2008), Ferrania (2009) und Fotokemika (2012). Das erscheint mir bei Harman unwahrscheinlicher, da die Firma die Umstrukturierung schon hinter sich hat und das Schwarzweiß-Geschäft noch deren einziger Geschäfts­zweck ist.

Ich habe schon so manchen Film kommen und gehen sehen, von einigen habe ich die Verpackungen aufbewahrt. (Foto: (c) Martin Frech)
Ich habe schon so manchen Film kommen und gehen sehen, von einigen habe ich die Verpackungen aufbewahrt.
Foto: © Martin Frech

Foma-Filme mag ich gerne, vor allem den Fomapan 400, ebenso Harmans Ilford HP5+. (Würde ich scannen, fiele meine Wahl auf Kodaks Tri-X.) Bei wenig Licht gefällt mir Kodaks T-Max 400, den ich regelmäßig mit einem EI von 33° DIN belichte. Diese drei Filme sind meine Favoriten, schon weil ich sie jeweils als KB-, Roll- und 4×5″-Planfilme bekomme.

Für welchen Film man sich letztlich entscheidet, ist Geschmackssache — die Qualität einer Fotografie misst sich jedenfalls nicht primär an der verwendeten Emulsion und wirklich schlechtes Material ist nicht mehr am Markt. Jedenfalls außerhalb von ebay — dort wurde kürzlich sogar noch der Foto 64 der ver­blichenen Svema angeboten; ein schon zu DDR-Zeiten berüchtigter Film.

Wichtig ist, dass man sich die Zeit nimmt, sein Material unter den ver­schiedenen persönlichen Arbeitsbedingungen kennenzulernen. Hat man einen Favoriten gefunden, sollte man sich möglichst viel davon kaufen und ein­frieren. Filme werden nie mehr so günstig sein wie heute und gefrorene Schwarz­weißfilme halten sehr lange. Um die Chemie muss man sich ebenfalls keine großen Sorgen machen: Im Gegensatz zu den Farbentwicklern kann man sich die Schwarzweißentwickler einfach aus wenigen Grundchemikalien selbst mixen — die Rezepte sind vielfach dokumentiert.

.. — ..
(1) Martin Frech: Gedanken zum Markt für Schwarzweissfilm. online: https://medienfrech.wordpress.com/2008/03/23/gedanken-zum-markt-fur-schwarzweissfilm/ [2013-07-23]
(2) https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10152451140034298&set=a.388202754297.167158.349078044297&type=1http:// [2013-07-23]
(3) http://forum.fotoimpex.de/index.php?showtopic=3045 [2013-07-23]
(4) http://forum.fotoimpex.de/index.php?showtopic=2971 [2013-07-23]
(5) Nicola Baldini: An unexpected great feedback. online: http://www.filmferrania.it/blog/2013/7/27/a-great-feedback [2012-07-27]
(6) Martin Frech: Film: Rollei R3. online: https://medienfrech.wordpress.com/2009/07/26/film-rollei-r3/ [2013-07-23]
(7) Martin Frech: Marktübersicht Baryt-Fotopapiere 10/2012. online: https://medienfrech.wordpress.com/2012/10/28/marktubersicht-baryt-fotopapiere-102012/ [2013-07-23]
(8) http://www.slavich.com/; http://www.tasma.ru/en/ [2013-07-24] (–> Bildbeispiele auf Tasma-Film bei flickr)
(9) Martin Frech: KENTMERE Fineprint VC FB eingestellt: Letztes verbliebenes Kalttonpapier ist bald Geschichte. online: https://medienfrech.wordpress.com/2013/07/19/kentmere-fineprint-vc-fb-eingestellt-letztes-verbliebenes-kalttonpapier-ist-bald-geschichte/ [2013-07-24]

–> Mission: analog ≠ retro
 
 
 


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Marktübersicht Baryt-Fotopapiere 10/2012 28. Oktober 2012

Posted by Martin Frech in Markt.
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Aktuell gibt es zehn verschiedene Baryt-Fotopapiere (kontrastvariabel, glänzend) auf dem deutschen Markt (plus Efke-Restbestände). Sieben davon werden — teils im Auftrag — von Harman in England produziert; der Rest kommt von Foma und Adox.

In einer Marktübersicht habe ich dieses Angebot zusammengestellt, mitsamt den Preisen ausgewählter deutscher Lieferanten und den Preisänderungen gegenüber dem Vorjahr für die 24×30-Größe.

–> Download meiner Marktübersicht Barytpapiere als pdf-Datei.
Zum Vergleich: Meine Marktübersicht Baryt-Fotopapiere 10/2011.

Marktübersicht Baryt-Fotopapiere 10/2011 26. Oktober 2011

Posted by Martin Frech in Markt.
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Aktuell gibt es elf verschiedene Baryt-Fotopapiere (kontrastvariabel, glänzend) auf dem deutschen Markt. Sieben davon werden — teils im Auftrag — von Harman in England produziert; der Rest kommt von Efke, Foma und Adox.

In einer Marktübersicht habe ich dieses Angebot zusammengestellt, mitsamt den Preisen ausgewählter deutscher Lieferanten und den Preisänderungen gegenüber dem Vorjahr.

Zwei bekannte Papiere fehlen: Fuji Bromide Rembrant V und Oriental New Seagull VC-FB2 habe ich bei keinem deutschen Anbieter (mehr) gefunden. Wer diese Papier jedoch unbedingt braucht, wird beispielsweise bei japan exposures fündig.

–> Download meiner Marktübersicht Barytpapiere als pdf-Datei.

Aktualisierung: Meine Marktübersicht Baryt-Fotopapiere 10/2012.